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Rundstreckentrophy: Spielberg

Actiongeladene Rennen am zweiten Tag

Zahlreiche Fans sahen Doppelsieg des Schweizers von Grünigen bei den Formelrennen, auch Christopher Höher schafft es zweimal auf das Podest.

Foto: Boss GP

Der zweite Tag der Rundstreckentrophy auf dem Red Bull Ring in Spielberg begann mit dem gestern abgebrochenen Formelrennen. Die Bedingungen waren wie gestern in etwa gleich, trockene Strecke und bewölkter Himmel. Das Zuschauerinteresse war an beiden Tagen beachtlich. Hier dürfte der freie Eintritt auf den Ring, einen Monat vor dem Formel 1 GP, sicher mit eine Rolle gespielt haben.

Von den ursprünglich 32 gemeldeten Fahrzeugen gingen nach der gestrigen Startkollision heute noch 26 Autos ins Rennen. Überragender Mann war der Schweizer Christoph von Grünigen der mit seinem Formel Masters mit 1:27,318 nicht nur für die schnellste Runde sorgte, sondern auch überlegen die Gesamtwertung des über 14 Runden gehenden Rennens mit 14,323 Sekunden Vorsprung auf seinen Schweizer Landsmann Thomas Amweg (Dallara 305 Mercedes F3) für sich entschied. Auf Platz Drei fuhr der junge Österreicher Christopher Höher (Dallara 308 Mercedes) für Franz Wöss Racing, der sich mit Amweg ein sehenswertes Duell lieferte und im Ziel nur eine halbe Sekunde zurücklag. Vierter wurde der Österreicher Stefan Neuburger (Wöss-Racing) auf Dallara Opel Spiess, Fünfter der Ungar Dominik Fekete (Formel Masters) vor einem weiteren Österreicher Florian Schnitzenbaumer (Wöss Racing) Dallara Opel Spiess. In der Wertung in der Österreichischen Rennwagen Staatsmeisterschaft gab es einen vierfachen Triumph für Franz Wöss Racing. Es siegte Christopher Höher vor Stefan Neuburger, Florian Schnitzenbaumer und dem Teamchef himself Franz Wöss.

Spannend verlief das zweite Rennen der European Boss GP Serie. Wohl setzte sich Vortagessieger Gary Hauser (Dallara GP2) aus Luxenburg an die Spitze, wurde aber immer wieder vom Österreicher Ingo Gerstl (Dallara GP2) mit schnellen Rundenzeiten heftigst bedrängt. Gegen Ende des Rennens versuchte Gerstl dann zum entscheidenden Schlag auszuholen, kam jedoch von der Strecke und fiel auf Platz drei zurück. Zweiter wurde so der Österreicher Bernd Herndlhofer (Dallara GP2) vor seinem Landsmann Johann Ledermair (Dallara GP2) dem es in der neunten Runde nach einem spannenden Fight gelang, den Polen Jakub Smiechowski (Dallara GP2) auf den Endrang Fünf zu verweisen. Sieger also Hauser mit 8,044 Sekunden Vorsprung auf Herndlhofer, Dritter Gerstl + 17,015, 4. Ledermair + 32,854, 5. Smiechowski + 36,928 Sekunden.

Im Rennen Nr. 2 der Tourenwagen des FIA CEZ bis 2000 ccm gab es wieder einen klaren tschechischen Erfolg. Es gewann Petr Mandelik auf Lotus Exige GT-R mit 9,5, Sekunden Vorsprung auf den Slowenen Zoran Poglajen auf Renault Clio und Dritter wurde 21,4 Sekunden dahinter der Österreicher Rene Martinek Honda Civic. Das Rennen zählte auch zur Österreichischen Tourenwagenmeisterschaft hier war wieder so wie gestern Rene Martinek erfolgreich, dahinter Philipp Bartos (Renault Clio R5) und Martin Fischer (Mitsubishi Colt).

Auch im zweiten Formel Rennen zeigte der Schweizer Christoph von Grünigen auf seinem Formula Masters seine Klasse und gewann diesmal mit einem Vorsprung von 24,603 Sekunden auf Österreichs Rookie Christopher Höher (Dallara 308 Mercedes) und dem Schweizer Thomas Amweg (Dallara 305 Mercedes) nur sieben Zehntel dahinter. Damit gelang Höher die Revanche zum ersten Rennen, wo er noch knapp hinter Amweg ins Ziel kam. Diesmal konnte er den Schweizer nach langem harten Kampf aber in der 13. Runde entscheidend überholen. Auf Platz 4 landete der Österreicher Stefan Neuburger (Dallara 308 Opel Spiess). Volle Punkte gab es neuerlich für Christopher Höher in der Wertung der Österreichischen Rennwagen Staatsmeisterschaft. Dort siegte er vor Stefan Neuburger (AUT), Enrico Milani (ITA) und Christian Zeller (AUT).

Im abschließenden zweiten Rennen der Tourenwagen FIA CEZ über 2000 ccm waren neuerlich so wie gestern die starken Mercedes voran. Es siegte der Tscheche Jakub Knoll auf einem Mercedes 197 SLSA AMG GT3 ganz überlegen mit 35,721 Sekunden Vorsprung auf seinen polnischen Markenkollegen Piotr Krawczyk, Dritter wurde der Deutsche Wolfgang Triller (Porsche 997 GT3) Rückstand 41,937 Sek. und Vierter und bester Österreicher Josef Stadtegger (Porsche 997 GT3) mit + 42,663 Sekunden.

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