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WEC: Shanghai

Rebellion: Tuscher statt Daniel Abt

Rebellion besetzt das Auto mit der Startnummer 13 neu: Dominik Kraihamer fährt nun mit den Schweizern Alex Imperatori und Matheo Tuscher.

Rebellion tritt beim kommenden Sechs-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM in Shanghai in veränderter Besetzung an. Im R-One-AER mit der Startnummer 13 übernimmt der Schweizer Matheo Tuscher den Platz von Daniel Abt. In einer Pressemitteilung von Rebellion heißt es, dass sich der Deutsche ab sofort auf seine Teilnahme an der Formel E konzentriere; eine detaillierte Erklärung für seinen Ausstieg aus der WEC sucht man dort vergebens.

Hintergrund dürfte allerdings weniger das Engagement des Deutschen in der Formel E sein, sondern vielmehr die ausbleibende Entwicklung beim Schweizer LMP1-Privatteam. Vor allem das Auto #13 wurde in den zurückliegenden Monaten immer wieder durch Probleme mit der Zuverlässigkeit zurückgeworfen. Man konnte kein einziges Rennen ohne Defekte bestreiten, dennoch ließ Rebellion bislang sämtliche Möglichkeiten für Testfahrten aus.

Diese anhaltenden Probleme brachten Stammpilot Dominik Kraihamer dazu, nach internen Diskussionen seine Enttäuschung über die aktuelle Situation auch öffentlich auszudrücken. Man darf davon ausgehen, dass Abt ähnliche teaminternen Ausssagen getätigt hat. Seinen Platz wird ab sofort Matheo Tuscher einnehmen. Der von Ex-Villeneuve-Manager Craig Pollock betreute Schweizer ist aktuell in der GP3-Serie aktiv.

"Es werden meine ersten Fahrten in einem solchen Auto. Ich habe Respekt davor", sagt der 19jährige vor seinem Debüt in China am kommenden Wochenende. "Boxenstopps werden neu für mich sein, auch das Fahren im Verkehr mit Autos unterschiedlicher Klassen. Als Zehnjähriger habe ich Nick Heidfeld um ein Autogramm gebeten, jetzt fahre ich mit einem solch erfahrenen Piloten in einem Team. Ich bin sehr dankbar, dass sich das Team für mich entschieden hat."

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