MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Shanghai

Vorletzter Auftritt des Toyota TS040

Alex Wurz tritt zum vorletzten Mal im unterlegenen Toyota TS040 an; nach kleinen Fortschritten in Japan gibt es ein wenig Hoffnung.

Nach Toyotas Heimrennen auf dem Fuji Speedway geht es nun über die ostchinesische See nach Shanghai und anschließend zum WEC-Finale nach Bahrain im November. Toyota Racing wird auch in China mit zwei Autos an den Start gehen: Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima treten im TS040 mit der Startnummer 1 an, während sich Mike Conway, Stéphane Sarrazin und Alex Wurz das Auto #2 teilen.

In Shanghai hat das Team in den Jahren 2012 und 2014 zwei Siege gefeiert, während 2013 nach einer überlegenen Fahrt der mögliche Triumph durch einen technischen Defekt vereitelt wurde. Auch den Rundenrekord für LMP1-Fahrzeuge (1:48,694) hält das Team. Das Rennen an diesem Wochenende stellt allerdings eine große Herausforderung dar, obwohl das Team durch die Fortschritte am TS040 und den Auftritt auf dem Fuji Speedway ermutigt wurde, als man sich im strömenden Regen mit Audi und Porsche ein spannendes Rennen lieferte.

Der WM-Lauf in China ist seit Jahren fester Bestandteil im Langstreckenkalender. Der ILMC, die Vorgängerserie der heutigen WEC, hatte in den Jahren 2010 und 2011 auf dem Zhuhai International Circuit erste Gastauftritte, wobei Davidson und Sarrazin jeweils einmal siegreich waren. Der Shanghai International Circuit wurde 2004 fertiggestellt und ist seit 2012 fester Bestandteil der Langstrecken-WM. Die 5,451 Kilometer lange Strecke, die 16 Kurven und zwei lange Geraden aufweist, liegt rund 40 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Alex Wurz sagt: "Ich freue mich auf China, denn ich mag die Strecke und fand schon immer, dass ich dort schnell in einen gute Rhythmus finde. Von den drei Rennen, die wir dort innerhalb der WEC bestritten haben, stand ich zweimal auf Pole, also hoffe ich, dass wir dort auch in diesem Jahr einen guten Rhythmus finden. Wir wissen, dass die langen Geraden nicht eben ein Vorteil für uns sind, aber wir werden daran arbeiten, dies wett zu machen. Man weiß ja nie, was alles geschehen kann, auf jeden Fall werden wir jede sich im Rennen bietende Chance ergreifen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Shanghai

Weitere Artikel:

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Max Verstappen mit 360-Grad-Dreher

"Dann kann ich noch Rallye fahren..."

Red-Bull-Pilot Max Verstappen sorgt mit seinem spektakulären 360-Grad-Dreher in Miami für Aufsehen - und scherzt nach dem Rennen, dass er Rallye fahren könnte

MotoGP Le Mans 2026: Bericht

Jorge Martin besiegt Marco Bezzecchi

Aprilia-Festspiele in Frankreich: Jorge Martin setzt sich gegen Marco Bezzecchi durch und feiert seinen ersten GP-Sieg mit der RS-GP - Ai Ogura erstmals auf dem Podium