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Rallycross-WM: Hell

Technikprobleme auf der schönsten und nördlichsten World RX Strecke

Beim Rallycross-WM Lauf in Norwegen hat kein Fahrer das Semifinale erreicht. Manfred Stohl, Max Pucher und Chris Brugger haben mit der Technik gekämpft.

Fotos: Colin McKlein, RX-Media

Das World-RX Team Austria war an diesem Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison gleich mit drei Ford Fiestas beim norwegischen Rallycross WM-Lauf in Hell, 40 Kilometer östlich von Trondheim, vertreten. Die Zielsetzungen für die drei Piloten waren dabei etwas different. Der Fokus von Manfred Stohl war auf das erstmalige Erreichen des Finales gerichtet, Teamchef und Pilot Max J. Pucher durfte auf Grund seiner bisherigen WM-Erfahrungen und seiner sportlichen Erfolge in der Rallycross Challenge Europe rechnen, sich im Mittelfeld zu platzieren, während Team Rookie Chris Brugger bei seinem zweiten WM-Einsatz den in Kanada begonnenen Lernprozess erfolgreich fortsetzen wollte. Da in Norwegen nicht weniger als 47 Supercars mit sehr vielen Weltklassepiloten am Start waren, war die Erfüllung dieser Zielsetzungen recht schwer erreichbar.

Teamchef Max J. Pucher war vom Ablauf in Norwegen mit Platz 22 enttäuscht: „Wir haben alle mit der Technik gekämpft und dabei wertvolle Zeit und Punkte liegen gelassen. Ich hatte schon am ersten Tag Leistungsprobleme, und dazu gab es im dritten Rennen einen Lenkungsbruch der zum Ausfall führte. Im Heat 2 hat sich in der letzten Runde in der letzten Kurve ein Konkurrent gedreht und ich konnte nicht vorbeifahren. Halbwegs geklappt hat es nur in Heat 4. Für mich ist Hell dennoch die bisher absolut schönste Strecke im WM-Kalender.“

Der 19-jährige Salzburger Chris Brugger hat seinem 23. Platz doch einige positive Aspekte abgewinnen können: „ Das zweite WM-Weekend hat mir wieder sehr viel Spaß bereitet. Ich habe bei dieser Super-Besetzung der vielen Piloten viel gesehen und daraus viel lernen können. Jetzt hoffe ich, dass es für mich weitergehen wird. Leider hatte ich in einem Lauf ein Getriebeproblem und einmal ist die Antriebswelle abgerissen.“

Auch Manfred Stohl haderte mit seinem 14. Platz und dem Nichterreichen des Semifinales bzw. Finales mit dem Schicksal: „ Das ganze Wochenende waren wir nicht dort wo wir leistungsmäßig aber schon in den letzten Rennen gewesen sind. Wir waren einfach nicht schnell genug. Die Gründe dafür müssen wir zu Hause sehr rasch analysieren um wieder den Anschluss herzustellen. Der Staub am ersten Tag hat mich stark behindert, einzig positiv war, dass ich zwei meiner Rennen gewonnen habe. Das war aber diesmal eindeutig zu wenig.“

Sieger des norwegischen Rallycross-WM Laufes wurde der Schwede Timmy Hansen (Peugeot 208) vor dem Franzosen Davy Jeanny (Peugeot 208) und dem Schweden Robin Larsson (Audi A1).

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