MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Stockcar Racing Cup: Rappolz III

Noch mehr Action im Waldviertel

Die neu aufbereitete Bahn im Offroad-Park von Rappolz verspricht beim fünften Renntag am 12. Sept. mehr Speed und kürzere Wartezeiten.

Fotos: Walter Vogler

Bereits voll gerüstet präsentiert sich der Offroad-Park in Rappolz vor dem nächsten Wochenende. Am Samstag, dem 12. September, ist das Areal im nördlichen Waldviertel Austragungsort des fünften und vorletzten Renntags zum Stockcar Racing Cup 2015. Schon zum dritten Mal ist Rappolz heuer Gastgeber dieses Motorsportspektakels – und doch ist diesmal nicht alles gleich, denn die Arena, in der sich die Piloten aus drei Klassen um Punkte und Siege matchen werden, wartet mit einem komplett überarbeiteten Untergrund auf.

"Die Bahn wurde praktisch hydrophobiert", nennt Streckenchef Christoph Schmudermayer das Werk, welches er und seine Crew seit dem letzten Stockcar-Auftritt in Rappolz am 30. Mai bis heute vollbracht haben. "Otto Normalverbraucher" nennt den Prozess schlicht "wasserabweisend gemacht". Mittels Zement- und Kalk-Schichten wurde aus der von vielen Piloten als zu weich befundenen Strecke nunmehr eine pickelharte Rennbahn, die mittels aufgetragenem Erde-Schotter-Gemisch ideal zum Driften einladen soll, worauf Schmudermayer zu Recht stolz ist.

"Das kommt nicht nur den Piloten zugute, die sich auf ein wirklich tolles Fahrgefühl freuen können, auch das Publikum profitiert von der neu ausgehärteten Bahn: Erstens garantiert sie sicherlich noch mehr Action, zweitens werden die Wartezeiten zwischen den einzelnen Läufen wesentlich kürzer sein, weil die Stecke nicht so oft neu aufbereitet werden muss als das zuletzt der Fall war, wo doch die Ideallinien wirklich sehr schnell und sehr tief ausgefahren waren. Wir sind selber schon ganz gespannt, wie sich unsere Arbeit auswirken wird", so Schmudermayer.

Gespannt sein dürfen wie gesagt auch wieder rund 40 Piloten aus insgesamt drei Klassen. Sowohl in der Formel 2 als auch bei den Saloon Cars und letztendlich auch wieder in Volvo Stockcup werden jeweils die Weichen auf Cupsieg 2015 gestellt. Im Idealfall ist in der Formel 2 auch Manfred Stohl mit von der Partie. "Ich möchte schon sehr gerne fahren", sagt der aktuelle Rallycross-WM-Starter, "zu hundert Prozent kann ich es aber noch nicht sagen, weil ich momentan sowohl terminlich als auch geschäftlich ziemlich angehängt bin. Sicher ist aber eines, nur zuschauen werde ich nicht. Wenn ich nach Rappolz komme, dann sitze ich auch im Cockpit."

Der fünfte Renntag am Samstag, dem 12. September, in Rappolz beginnt mit den Trainingsfahrten von 10 bis 12 Uhr, danach wird es ernst mit jeweils drei Vor- bzw. den anschließenden Finalläufen. Der Eintritt für Erwachsene beträgt zehn Euro, Kinder bis 15 Jahre haben freien Zutritt zum Actiongelände.

News aus anderen Motorline-Channels:

Stockcar Racing Cup: Rappolz III

Weitere Artikel:

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.