MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: Motegi

Lopez verhindert den Honda-Heimsieg

Citroen-Pilot Jose-Maria Lopez kann sich im ersten Lauf der WTCC in Motegi klar durchsetzen. Lokalmatador Honda auf Platz zwei und drei.

Weltmeister Jose-Maria Lopez hat am Sonntag den ersten Lauf zum WTCC-Event im japanischen Motegi gewonnen und einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung unternommen. Der Citroen-Werkspilot überholte bereits in der ersten Kurve den von der Pole-Position gestarteten Norbert Michelisz (Zengö-Honda). Anschließend fuhr Lopez einem in den 13 Rennrunden kaum gefährdeten Sieg entgegen, obwohl die Honda Civic beim Heimspiel das Tempo des Argentiniers mitgingen.

Mit der neuerlichen Citroen-Dominanz hatte Lopez vor dem Start nicht gerechnet: "Das habe ich in dieser Form nicht erwartet. Es lief sehr, sehr gut. Ich bin sehr glücklich", erklärt er und zollt der beim Heimspiel erstarkten und mit "leerem" Auto angetretenen Honda-Mannschaft Tribut. "Respekt vor meinen Fahrerkollegen, sie haben kräftig Druck gemacht. Mit dem Zusatzgewicht musste ich die ganze Zeit ordentlich kämpfen." Für Lopez war es der siebte Saisonsieg, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung baute er aus.

Der zweitplatzierte Michelisz blieb lange in Lopez' Sichtweite, schaffte es aber nie, den Citroen-Star ernsthaft zu attackieren. Gegen Rennende musste sich der Ungar sogar noch gegen den von hinten anstürmenden Werkspiloten Gabriele Tarquini erwehren, hielt den Ex-Formel-1-Fahrer aber mühelos auf Distanz - für den Italiener blieb nur der Bronzerang, ergatterte für Honda aber einen doppelten Podiumsbesuch in Motegi.

Platz vier sicherte sich Citroens Chinese Qing Hua Ma nach heftigem Kampf mit den Teamkollegen Yvan Muller (5.), der nach Halbzeit mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, und Sebastien Loeb (6.). Die französischen Aushängeschilder hatten der Pace des Asiaten in den Schlussrunden nichts mehr entgegenzusetzen und machten eifrig davon Gebrauch, dass das Team auf Stallregie verzichtete und seine Stars frei fahren ließ.

Die Top 10 komplettierten Mehdi Bennani (Loeb-Citroen), Rob Huff (Lada), Tiago Monteiro (Honda) und Hugo Valente (Campos-Chevrolet). Le-Mans-Ass Nicolas Lapierre (Lada) wurde bei seiner WTCC-Premiere Elfter.

Lauf eins in Motegi war auch von mehreren Unfällen geprägt: Ohne Fremdeinwirkung und nach dem identischen Fahrfehler, die Kurve auf dem Randstein anzubremsen, verabschiedeten sich die ROAL-Chevrolet-Piloten Tom Coronel und Tom Chilton an gleicher Stelle von der Bahn. Beide konnten die Fahrt im Kiesbett stehend nicht fortsetzen. Nicky Catsburg (Lada) musste die Segel nach einem Dreher bereits wenige Meter nach dem Start streichen - schuld war eine Kollision mit Monteiro.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Motegi

Weitere Artikel:

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton