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Motocross-ÖM: Nursch

Heiße Phase der ÖM beginnt in Nursch

Keine Sommerpause für Österreichs Motocrosselite – erstmals treten alle Meisterschaftsklassen im niederösterreichischen Nursch an.

Fotos: www.supercross.at

Die österreichische Staatsmeisterschaften im Motocross gehen in ihre "heiße" Phase: Am 31. Juli werden alle ÖM-Klassen (MX Open, MX2 und MX Jugend) auf der Naturstrecke in Nursch, im westlichen Weinviertel in der Gemeinde Großmugl (Bezirk Korneuburg) gelegen, ausgetragen. Die aktuellen Führenden heißen: Lukas Neurauter (KTM) in der MX-Open-Klasse, Roland Edelbacher (KTM) in der MX2-Klasse und Marvin Salzer auf Husqvarna in der Jugend-ÖM. Der 1.525 Meter lange Motocrosstrack in Nursch verspricht mit seinen vielen Bergauf- und Bergabfahrten, seinen hängenden Kurven und dem neuen "Table" äußerst spektakuläre und sehenswerte Läufe.

Der MSC Nursch zeichnet am 31. Juli 2016 als Veranstalter der Motocross-ÖM-Läufe in Nursch (Gemeinde Großmugl) verantwortlich. Nach den bisherigen Rennen in Paldau (Steiermark), Langenlois-Mittelberg, Sittendorf, Imbach (alle NÖ), Weyer (OÖ), Rietz (Tirol) und Murau (Steiermark) geht die Staatsmeisterschaft nun im Weinviertel in ihre "heiße" Phase. Der Veranstalterclub MSC Nursch freut sich auf die besten Fahrer Österreichs.

"Wir sind voll im Terminplan und stehen bereits bei den letzten Vorbereitungsarbeiten. Unsere Strecke besteht nun seit 40 Jahren, und wir freuen uns natürlich sehr, dass heuer alle Staatsmeisterschaftsklassen bei uns gefahren werden", sagt Ewald Schönhofer, Obmann des MSC Nursch. Der Streckencharakter und der Boden des MX-Tracks von Nursch könnten Garanten für äußerst spektakuläre ÖM-Läufe sein.

"Wir haben eine reine Naturstrecke, das ist sehr selten. Die Runde mit 1.525 Metern hat hängende Kurven und viele Bergauf- und Bergabfahrten", weiß Schönhofer. Nursch hat nach 40 Jahren eine besondere MX-Tradition. "Natürlich haben wir die Strecke technisch angepasst, aber die Geschichte von Nursch ist natürlich eine ganz besondere", so der Vereinsvorstand.

MX Open: Obermair, Molnar et al. jagen Neurauter

Der 23jährige KTM-Fahrer Lukas Neurauter kommt am 31. Juli 2016 als Gesamtführender der MX-Open-ÖM nach Nursch. Mit 235 Punkten hat der schnelle Tiroler bereits einen komfortablen Vorsprung auf den früheren Doppelstaatsmeister Manuel Obermair. Der 28jährige Husqvarna-Pilot liegt mit 190 Zählern auf Rang 2.

Auf Platz 3 liegt der vierfache slowenische Meister und MX2-Staatsmeister Aljosa Molnar (160 Punkte). Hinter dem Honda-Piloten hat der tschechische Spitzenfahrer Petr Smitka (KTM) 141 Punkte, Platz 5 in der ÖM-Gesamtwertung gehört derzeit Andreas Schmidinger auf Honda (130 Punkte).

MX2: Sieben Fahrer mit echter Podiumschance

"Die Meisterschaft ist erst am 2. Oktober in Kirchschlag zu Ende. Wir haben heuer noch sechs Läufe, und es wird wahrscheinlich eine ganz knappe Entscheidung geben", sagt Roland Edelbacher, mit 201 Punkten Gesamtführender der MX2-ÖM. Vor wenigen Tagen erst feierte der KTM-Pilot aus Schwechatbach bei Alland seinen 17ten Geburtstag, in dieser Saison gingen bereits drei Laufsiege auf sein Konto.

Die Konkurrenz ist extrem stark: Manuel Perkhofer (Doppelsieg in Weyer), Michael Sandner (Doppelsieg in Paldau, Laufsieg in Rietz) und Johannes Klein (ÖM-Podium in Sittendorf) liegen derzeit auf den Plätzen zwei bis vier der MX2-ÖM. Auf Platz fünf: Alexander Pölzleithner mit 162 Punkten; der 19jährige Kawasaki-Pilot aus Wolkersdorf genießt in Nursch quasi Heimvorteil, den der mehrfache ÖM-Podiumfinisher nützen könnte.

Jugend-ÖM: Platztausch an der Spitze

Der 13jährige Husqvarna-Nachwuchsfahrer Marvin Salzer konnte in Murau einen fantastischen Doppelsieg feiern. Mit 185 Zählern liegt der Rookie damit erstmals in seiner Karriere auf Platz eins der Staatsmeisterschaft. Rietz-Laufsieger und Markenkollege David Schartner hält mit 169 Punkten aktuell Rang zwei, auf Platz drei liegt mit 167 Punkten Florian Dieminger, die Nachwuchshoffnung des MSC Seitenstetten. Rang vier teilen sich Rene Hofer und Oskar Reichenpfader (beide KTM) mit jeweils 150 Punkten.

Der Renntag verspricht somit sechs hochkarätige Läufe zu den österreichischen Staatsmeisterschaften im Motocross. Die rot-weiß-roten MX-Asse geben bestimmt auch im Sommer Vollgas. Für die Zuschauer sollten spannende Rennen vorprogrammiert sein. Der MSC Nursch startet bereits am 30. Juli ins Wochenende – mit einem vierstündigen Mofarennen sowie einem großen Zeltfest.

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