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Hari Proczyk holt Vizemeisterschaft

Spannender Abschluss der Premierensaison: Honda-Pilot Kirsch gewinnt das letzte Saisonrennen der TCR Germany, Hari Proczyk ist Vize-Meister - Souveränes TCR-Debüt für Niedertscheider.

Fotos: ADAC Motorsport

Steve Kirsch (Honda ADAC) hat das 14. und letzte Saisonrennen der TCR Germany auf dem Hockenheimring gewonnen. Der 37-Jährige setzte sich in seinem Honda Civic TCR vor Honda-Gastfahrer Dennis Strandberg (Target Competition) und Ronny Jost (TOPCAR) im Seat Leon TCR durch. Premierenmeister Josh Files (Target Competition), der am Samstag im Honda Civic TCR den vorzeitigen Titelgewinn perfekt gemacht hatte, schied zum Abschluss früh aus und beendete die Premierensaison der neuen Tourenwagenserie mit 222 Punkten. Seat-Pilot Harald Proczyk (HP Racing) sicherte sich mit einem vierten Rang die Vizemeisterschaft.

5,5 Punkte Vorsprung hatte Proczyk letztlich vor Kirsch, der mit seinem zweiten Saisonsieg und dem dritten Rang am Vortag sein erfolgreichstes Wochenende in der TCR Germany feierte. Bester Junior war Kirschs Teamkollege Dominik Fugel als Elfter. Im Rennen um die Vizemeisterschaft in der Teamwertung setzte sich das Team Honda ADAC damit knapp gegen Proczyks Rennstall HP Racing durch. "Für das Team ist es perfekt, da hat es heute für Platz zwei in der Teamwertung gereicht. Dass Hari Proczyk den Vizemeistertitel geholt hat, ist kein Problem für mich. Wir haben zum Abschluss noch einmal gewonnen und der Junior Dominik Fugel steht auch auf dem Podest - was will man mehr", sagt Kirsch.

Kai Jordan (JBR Racing) belegte Rang fünf und holte damit das beste Ergebnis eines VW Golf GTI TCR. Newcomer Lukas Niedertscheider aus Osttirol fuhr im Seat als Sechster prompt in die Punkte. Hinter ihm folgten Emil Westmann (LMS Racing) in einem weiteren Seat, VW-Pilotin Gosia Rdest (Engstler), Jürgen Schmarl (Target Competition) im Honda und Seat-Fahrer Pascal Eberle (Steibel Sport).

Gleich nach dem Start gab es einen Kontakt zwischen Files und Strandberg, in dessen Folge der neue Champion ausschied, auch Antti Buri (LMS-Racing) musste seinen Seat nach einem Dreher vorzeitig abstellen. In Führung lag Jost, als das Safety-Car nach vier Minuten auf die Strecke kam.

Nach dem Restart übernahm Kirsch die Spitze und setzt sich ab. Strandberg aber, der zwischenzeitlich auf Rang sechs zurückgefallen war, kämpfte sich immer näher heran. Kirsch wehrte aber alle Attacken ab und verteidigte seinen Platz bis zum Schluss erfolgreich.

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