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Herberth-Porsche triumphiert in Spielberg

Der Herberth Motorsport Porsche 991 GT3 R (#911, Daniel Allemann/Robert Renauer/Alfred Renauer) hat die erste Auflage der 12 Stunden vom Red Bull Ring, den dritten Lauf zur 24h Series, gewonnen.

Fotos: Petr Frýba and Boost Racing Images

Nach 415 Runden auf der 4,318 Kilometer langen Strecke und einer Gesamtdistanz von 1.792,38 Kilometern überfuhr Daniel Allemann die Ziellinie und sicherte den zweiten Saisonsieg des Teams. Bei ihrem Heimspiel ging der zweite Gesamtrang an die siegreiche A6-Am Crew, den GRT Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 (#963, Milos Pavlovic/Christoph Lenz/Mark Ineichen/Roberto Pampanini). Mit einer Runde Rückstand belegte der GP Extreme Renault RS01 FGT3 (#27, Frederic Fatien/Jordan Grogor/Bassam Kronfli) Gesamtrang drei und Platz zwei in der A6-Am Klasse.

Der vierte Gesamtrang ging an das drittplatzierte A6-Am Team, den Hofor-Racing Mercedes-AMG GT3 (#1, Michael Kroll/Chantal Kroll/Roland Eggimann/Kenneth Heyer/Christiaan Frankenhout). Dahinter lag der Forch Racing powered by Olimp Porsche 991 GT3 R (#29, Robert Lukas/Zeljko Drmic/Patrick Eisemann), der Zweiter in der A6-Pro Klasse wurde. Rang drei in der A6-Pro ging an den SPS automotive performance Mercedes-AMG GT3 (#24, Alexandre Coigny/David Iradj Alexander/Richard Feller), der auf dem siebten Gesamtrang ins Ziel kam.

Der GRT Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 (#964, Christian Engelhart/Rolf Ineichen/Mark Ineichen) aus der A6-Pro Klasse, der nach dem gestrigen ersten Teil die Führung innehatte, fiel kurz nach Halbzeit mit Motorschaden aus. Zuvor hatten Bremsprobleme bereits einen ihrer stärksten Gegner aus dem Rennen geworfen. Der Scuderia Praha Ferrari 488 GT3 (#11, Jiri Pisarik/Josef Král/Matteo Malucelli) schlug in der Remus Kurve in die Reifenstapel ein.

In der 991 Klasse gewann der PROsport Performance Porsche 991 Cup (#85, Charles Putman/Charles Espenlaub/Joe Foster) mit vier Runden Vorsprung auf den MSG Motorsport Porsche 991 Cup (#92, Luca Rettenbacher/Christopher Zöchling/Philipp Sager) und deren Teamkollegen, den MSG Motorsport Porsche 991 Cup (#93, Petar Matic/Boris Miljevic/Martin Gasser/Richard Gonda). Ursprünglich hatte der Forch Racing by Lukas Motorsport Porsche 991 Cup (#81, Robert Lukas/Igor Walilko/Piotr Parys/Christopher Bauer) den Zielstrich in Führung überquert, wurde aber wegen eines Verstoßes gegen das technische Reglement aus der Wertung genommen.

Der B2F compétition Porsche 991 Cup (#35, Benoit Fretin/Bruno Fretin/Michel Mitieus) und der Porsche Lorient Racing Porsche 991 Cup (#64, Philippe Polette/Frédéric Lelievre/Frédéric Ancel) lieferten sich einen langen Kampf um den Sieg in der Klasse SP2. In der letzten Runde kam der Porsche Lorient Racing Porsche wegen Spritmangels an die Box und gab den Spitzenplatz an den B2F compétition Porsche ab. Der VDS Racing Adventures MARC Focus V8 (#58, Raphaël van der Straten/Thierry de Latre du Bosqueau) kollidierte nur 50 Minuten vor Schluss mit dem Porsche Lorient Racing Porsche, konnte aber Platz drei in der Klasse halten.

In der SP3-GT4 Kategorie behauptete der Besaplast Racing Audi TTRS (#233, Franjo Kovac/Milenko Vukovic/Tomás Pekar) seine deutliche Führung aus dem ersten Teil. Mit fünf Runden Rückstand kam der RTR Projects KTM X-BOW GT4 (#221, Sergej Pavlovec/Daniel Skalický/Tomas Miniberger/Erik Janis) auf Platz zwei ins Ziel. Trotz einer gebrochenen Radaufhängung zu Beginn des zweiten Teils erreichte die Optimum Motorsport Ginetta G55 GT4 (#231, Adrian Barwick/Dan O'Brien/Tom Hibbert) Platz drei.

Das Team Altran Peugeot sicherte sich in der TCR Klasse einen Doppelerfolg mit seinen beiden brandneuen Autos. Der Sieg ging an den Team Altran Peugeot Peugeot 308 Racing Cup (#308, Guillaume Roman/Thierry Blaise/Kim Holmgaard) mit einer Runde Vorsprung auf die Teamkollegen, den Team Altran Peugeot Peugeot 308 Racing Cup (#908, Stéphane Ventaja/Thierry Boyer/Michael Carlsen). Mit 36 Runden Rückstand lag der Speed Factory Racing Audi RS3 LMS SEQ (#109, Jesus Fuster/Miguel Abello/Mirko van Oostrum/Jaime Fuster) nicht in Schlagdistanz und wurde Dritter.

Das einzige Team in der A3 Klasse, der Pfister-Racing Team Seat Leon Supercopa (#150, Mario Krall/Christof Pichler/Wolfgang Kriegl/Gerald Heigis), behielt im hektischen Überrundungsverkehr die Übersicht und kam auf Gesamtposition 25 ins Ziel.

Der vierte Lauf zur 24h Series, die 24 Stunden von Paul Ricard, finden vom 5. bis 7. Mai statt.

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