MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: Lydden Hill

Petter Solberg feiert ersten Saisonsieg

Doppelsieg für PSRX Volkswagen: Petter Solberg gewinnt in Lydden Hill vor Johan Kristoffersson - Mattias Ekström muss sich mit dem fünften Platz begnügen.

Fotos: FIA World Rallycross

Petter Solberg und das Team PSRX Volkswagen Schweden rundeten in Lydden Hill ein dominantes Wochenende erfolgreich ab. Der Norweger holte sich in Großbritannien seinen ersten Saisonsieg vor Teamkollege Johan Kristoffersson. Andreas Bakkerud (Hoonigan Ford Focus) setzte sich im Finale gegen die Verfolger durch und eroberte Platz drei. Mattias Ekström (EKX-Audi) und Sebastien Loeb (Peugeot-Hansen) schafften es zwar ins Finale, aber an der Spitze spielten sie keine Rolle.

Schon am Freitag stellte Solberg in den Vorläufen die Bestzeiten auf und knüpfte daran am Samstag an. Lediglich in Q4 musste er sich Timmy Hansen (Peugeot) geschlagen geben. Im ersten Halbfinale fuhr der zweimalige RX-Weltmeister souverän und sicherte sich den Sieg. Bakkerud und Hansen schafften ebenfalls den Einzug ins große Finale.

In Semifinale 2 setzte sich Kristoffersson locker durch. Spannend und spektakulär wurde um den zweiten Platz gekämpft. Ekstorm jokerte gleich in der ersten Runde nach dem Start, während Loeb erst in der letzten Runde in diese Schleife abbog. Seite an Seite mit Ekström kehrte Loeb auf die Strecke zurück. Die beiden kämpften bis zur Zielkurve Rad an Rad um den zweiten Platz, bis sich Loeb durchsetzte.

Im großen Finale standen schließlich beide Volkswagen in der ersten Reihe, Ekström stand ganz hinten in Reihe drei. Und das Volkswagen-Duo splittete gleich beim Start die Taktik. Kristoffersson und Loeb bogen direkt in der ersten Runde in die Joker-Lap ab. Solberg jokerte in der zweiten Runde und kam vor seinem Teamkollegen zurück auf die Strecke. Ekstrom jokerte in Runde fünf, aber er kam hinter Loeb auf die Strecke. Damit war klar, dass der Schwede diesmal nicht auf dem Podium stehen würde.

Bakkerud zögerte seine Joker-Lap bis zur allerletzten Runde hinaus und diese Taktik ging für den Norweger voll auf. Er kam hinter dem Volkswagen-Duo zurück auf die Strecke und sicherte somit den dritten Platz ab. Loeb wurde Vierter, während sich Ekström mit Rang fünf begnügen musste. Hansen kam als Letzter ins Ziel, denn nach seiner Joker-Lap drehte er sich und fuhr mit einem Reifenschaden in langsamer Fahrt weiter.
Dieses Ergebnis hat deutliche Auswirkungen für die Weltmeisterschaft. Kristoffersson führt nun vier Punkte vor Ekström. Solberg ist Dritter und hat sieben Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen. Die Teamwertung führt PSRX Volkswagen (241) komfortabel vor Peugeot-Hansen (171) und EKS (168) an. Damit ging die letzte WRX-Veranstaltung in Lydden Hill zu Ende. Ab dem kommenden Jahr wird in Großbritannien in Silverstone gefahren. Die nächste Station der Rallycross-WM findet vom 10.-11. Juni in Hell (Norwegen) statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: Lydden Hill

Weitere Artikel:

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Letzte Chance für Hamilton?

Ferrari präsentiert den SF-26 für 2026

Ferrari hat den SF-26 für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Die Scuderia wartet in der Königsklasse mittlerweile seit 18 Jahren auf einen weiteren WM-Titel

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

24 Stunden von Daytona

Cadillac verliert Poleposition

Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt