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Rallycross-WM: Lohéac

Kristoffersson gewinnt das Qualifying

Mit einem klaren Sieg in der vierten Runde der Vorläufe gewinnt Johan Kristoffersson das Qualifying der WRX in Loheac - Timo Scheider im Halbfinale.

Fotos: FIA World Rallycross

Johan Kristoffersson (PSRX-Volkswagen) hat auf seinem Weg zum Titel in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) 2017 den nächsten Schritt gemacht. Der Schwede gewann das Qualifying beim neunten Saisonlauf im französischen Loheac und verbuchte damit weitere 16 Punkte auf seinem Konto. Kristoffersson platzierte sich in allen vier Runden der Vorläufe unter den Top 3 und machte seinen Erfolg mit einem Sieg in Q4 perfekt.

Bei starkem Regen legte Kristoffersson im letzten Rennen einen Blitzstart hin und feierte so einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Sein erster Verfolger war in diesem Rennen wie auch bisher am ganzen Wochenende Sebastien Loeb (Peugeot-Hansen). Doch der französische Superstar konnte die vielen Zuschauer, die trotz Dauerregen an der Strecke in Loheac ausharren, nicht mit einem weiteren Rennsieg beglücken. Als Zweiter der Zwischenwertung steht Loeb in seinem Halbfinale am Nachmittag aber auf der Pole-Position.

Dritter in der Zwischenwertung ist Mattias Ekström (EKS-Audi). Nach seinem Sieg in Q3 fuhr der Schwede in Q4 auf Rang fünf, was jedoch ausreichte um seine Position zu verteidigen. Timmy Hansen (Peugeot-Hansen) kam im Nassen besser als noch am Samstag im Trockenen zurecht und verbesserte sich so auf Rang vier der Zwischenwertung. Damit teilt er sich in seinem Halbfinale die erste Startreihe mit Teamkollege Loeb.

Petter Solberg (PSRX-Volkswagen) belegt nach einem durchwachsenen Qualifying Rang fünf und wird damit im selben Halbfinale wie sein Teamkollege Kristoffersson starten, Sechster der Vorläufe war Andreas Bakkerud (Hoonigan-Ford).

Ebenfalls für das Halbfinale qualifiziert sind: Ken Block (Hoonigan-Ford), Kevin Hansen (Peugeot-Hansen), Timo Scheider (MJP-Ford), Janis Baumanis (STARD-Ford), Toomas Heikkinen und Reinis Nitiss (beide EKS-Audi).

Scheiders Teamkollege Kevin Eriksson, der zuletzt zweimal in Folge im Finale gestanden hatte, verpasste nach einem Unfall in Q3 und einem Dreher mit nachfolgender Kollision in Q4 das Halbfinale ebenso wie Rookie Nico Müller (EKS-Audi), der nach turbulenten Vorläufen als 17. aber nur knapp an einem WM-Punkt vorbei schrammte.

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