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Rallycross-ÖM: Wachauring

Jordanich Zweiter der STC bis 2.000 cm³

Aus finanziellen Gründen beschränkte sich Dominik Jordanich auf den Samstag. Mit Erfolg: Er wurde Zweiter der STC unter zwei Liter.

Foto: Michael Aistleithner-Zouhar

Da es für kleine Privatteams ohne große Sponsoren ein extremer finanzieller Aufwand ist, zwei Rennen pro Wochenende zu bestreiten, entschied sich Dominik Jordanich, nur am Samstag anzutreten. Nachträglich war diese Entscheidung richtig, da am Sonntag diverse bekannte "Kandidaten" mit ausgefahrenen Ellbogen wieder viel Blech verformten. Weiters war der Reifenaufwand durch teilweisen Regen am Sonntag auch viel teurer – somit war man mit der Wahl des Renntags sehr zufrieden.

Durch den Wegfall der Sportförderung des Vorjahres fehlen dem Team leider 4.000 Euro, durch den Wegfall einer Baufirma weitere 2.000 Euro an Sponsorgeldern. Der Schaden durch einen Startunfall auf dem Slovakiaring hat ebenfalls viel Geld gekostet, da man ein weiteres Auto als Ersatzteillager kaufen musste – keine guten Voraussetzungen für den Saisonstart.

Am Samstag jedoch verlief alles nach Plan: In den ersten Vorläufen wurden extrem schlechte Reifen aufgebraucht, erst dann für die letzten zwei Läufe auf neue gewechselt. Damit wurde in einem Vorlauf sogar Seriensieger Roman Castoral besiegt. Im Finale stand Jordanich dann mit besagtem Haudegen in der ersten Reihe. Sein Start war nur um eine Kleinigkeit nicht so gut, aber immerhin konnte er den zweiten Platz holen.

Der Honda Civic Type-RX hat dabei glücklicherweise null Schaden genommen und nicht einmal einen Kratzer abbekommen, was man ja vom Einsatz auf dem Slovakiaring nicht sagen konnte. Nun muss man abwarten und schauen, wie das Team die nähere Zukunft plant, doch momentan wird ausgeschlossen, irgendeine Saison komplett zu bestreiten.

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