MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schraube locker

Technische Probleme für Lietz/Narac: Eine gelöste Schraube kostete einen Spitzenplatz beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

Fotos: www.poleposition.at

Der dritte Lauf zur LMS wurde im Rahmen des traditionsreichen 1000km-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen. Über 50 Teilnehmer sorgten für ein tolles Starterfeld. Mit dabei im Kampf um einen der Spitzenplätze war wieder der österreichische Porsche-Werksfahrer Richard Lietz mit seinem Partner Raymond Narac im französischen IMSA Performance/Matmut-Team.

Im Training hatte sich die Mannschaft intensiv um eine Rennabstimmung bemüht und der Porsche 997 GT3 RSR schien in der Zeitentabelle mit knapp 2 Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit an vierter Stelle auf. Das Rennen wurde bei ausgezeichneten Witterungsbedingungen gestartet, was ja am Nürburgring keine Selbstverständlichkeit ist. Richard Lietz fuhr den Startturn und konnte mit der Spitze mithalten. Nach der Übergabe hatte Raymond Narac plötzlich ein Problem mit dem Gaspedal.

Richard Lietz: "Eine Schraube hatte sich unter dem Gaspedal gelöst und wir konnten nicht mehr Vollgas geben. Ein Bagatellschaden, der aber auf der Strecke und in der Box durch die Reparatur eine Menge Zeit kostete und uns bis auf den 14. Platz zurückwarf. Ich war schon das ganze Wochenende durch eine Sommergrippe gehandicapt. Wir gaben aber trotzdem alles und kamen letztendlich an neunter Stelle ins Ziel“

„Da gibts nur eines: Abhaken, nach vorne schauen. Ich reise vom Nürburgring zu Tests für das 24-Stunden-Rennen von Spa, das Ende Juli ausgetragen wird (dieses zählt zur FIA-GT-Meisterschaft, Anm.). Vielleicht kommt dort wieder das Glück auf unsere Seite zurück."

News aus anderen Motorline-Channels:

Le Mans Series: Nürburgring

- special features -

Weitere Artikel:

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt