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Freud und Leid der Wüste

Anfangsführung, Kollision, schnellste Runde, Getriebeproblem: Ein Wechselbad der Gefühle für Richard Lietz und das Team Autorlando!

Richard Lietz hatte den Porsche 911 GT3 RSR mit einer einzigen wirklich freien Runde auf die Poleposition gestellt. Das Team des österreichischen Porsche-Werksfahrers mit den Partnern Allan Simonsen (DK), Francisco Cruz Martins (POR) und Gianluca Roda (I)wurde in der Anfangsphase seiner Favoritenrolle absolut gerecht.

Der weiss-blaue Porsche war zum Start der Saison 2009 bei den 24 Stunden von Dubai mit dem Al Faisal-BMW Z4 und dem Land-Porsche 911 GT3 RSR im ständigen Schlagabtausch um die Führung.

Nach gut 4 Stunden, die Sonne war schon hinter dem Horizont verschwunden und Francisco Cruz Martins sass gerade im führenden Autorlando-Porsche, wurde eine "Code 60 Phase" (maximale Durchschnittsgeschwindigkeit 60 km/h für alle Fahrzeuge) beendet. Im darauffolgenden starken Verkehr wurde der Portugiese am Heck schwer getroffen.

Die Folge war ein Boxenaufenthalt von fast einer Stunde und damit waren alle Chancen auf den Gesamtsieg dahin.

Nach der langen Reparatur kämpfte sich das Autorlando-Team wieder unter die Top-Twenty zurück. Leider gabs in der Nacht dann auch Getriebeprobleme und so ist die schnellste Rennrunde letztendlich der positivste Aspekt für Richard Lietz und seine Mannschaft.

Richard Lietz: "Es ist wirklich schade um alle Mühen des gesamten Teams. Wir hatten wirklich alle Chancen auf den Gesamtsieg. Die Kollision war für Francisco unver-meidbar. Uns bleibt die Gewissheit, die schnellste runde erzielt zu haben und das Wichtigste: Ein Porsche hat gewonnen!"

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24h Dubai 2009

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