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Gemischte Gefühle beim Auftakt

Die beiden Läufe beim Auftakt in Hockenheim hielten unterschiedliche Platzierung für die Österreicher parat.

Erster Lauf, Samstag: Gary Paffett gewinnt

Nach spektakulären 29 Runden endete der erste Lauf zur Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft mit dem Sieg des Briten Gary Paffett. Frank Diefenbacher wurde Zweiter, Pole-Mann Charles Zwolsman feierte mit dem dritten Platz ein beachtliches Formel-3-Debüt.

Der Start erfolgte noch unter idealen Wetterbedingungen, ehe nach dem ersten Renndrittel ein Regenschauer einsetzte. Nach zahlreichen Drehern und turbulenten Szenen, die sich vor allem im Bereich der völlig nassen Querspange abspielten, trocknete die Ideallinie vor dem letzten Renndrittel wieder ab.

Bester Österreicher wurde Nobert Siedler, er kam auf Platz vier ins Ziel und zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Der Österreicher war von Platz elf gestartet und hatte bei seinem Weg in Richtung Spitze entsprechend viele Zweikämpfe zu bestehen.

Bernhard Auinger startete von Position 8, schob sich dann bei den immer schlechter werdenden Bedingungen noch auf Platz 6 vor und holte erste Punkte.

Richard Lietz wurde respektabler Achter, Gottfried Grasser Zwölfter, Clemens Stadler kam über Rang 18 nicht hinaus.

Zweiter Lauf, Samstag: Auinger am Stockerl

Der Sieg im zweiten Saisonrennen der Int. Deutschen Formel- 3-Meisterschaft wurde zur sicheren Beute von Frank Diefenbacher („Ein traumhaftes Rennen für mich!“). Nach 31 Runden kam er mit großem Vorsprung auf Jeffrey van Hooydonk ins Ziel.

Auf den dritten Rang kam Diefenbachers Teamkollege Bernhard Auinger, der damit beim zweiten Rennen bester Österreicher wurde. Er nutzte in der vorletzten Runde seine Chance, als der bis dahin Drittplatzierte Charles Zwolsman einen Fehler machte. Auinger zog vorbei und sicherte sich somit den Stockerlplatz: „Leider habe ich beim Start einen Platz verloren – mein Fehler. Das Auto war allerdings traumhaft gut, deshalb konnte ich Zwolsman mehr und mehr unter Druck setzen und auf seinen Fehler warten.“

Zweitbester Österreicher wurde Gottfried Grasser, der den neunten Platz erobern konnte: „Der Start klappt im Moment gar nicht. Ein Platz in den Top-Ten ist allerdings schon mal ein gutes Ergebnis.“

Richard Lietz wurde 14., Clemens Stadler holte Platz 15: „Es geht aufwärts. Die Rundenzeiten waren okay und ich konnte mein Auto während des Wochenendes verbessern.“

Der Unglückrabe des Wochenendes war aus Österreichischer Sicht eindeutig Marco Schärf. Nach seinem Unfall am Samstag schied er auch am Sonntag vorzeitig aus. Ebenso vorzeitig out war Norbert Siedler, der am ersten Tag noch bester Österreicher war.

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