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Ferrari gewinnt doch noch

Im Rennen der FIA-GT gab es einen Ferrari-Triumph, Thomas Biagi und Matheo Bobbi gewannen vor ihren Markenkollegen Cappellari/Gollin.

Pole-Sitter Jamie Campbell-Walter lag vom Start weg in Führung, musste den Lister Storm nach einem dramatischen Zwischenfall aber abstellen: Der Unterboden eines Ferrari war ihm in die Windschutzscheibe geflogen, dabei wurde der Lister zu stark beschädigt, um den Schaden in der Box beheben zu können.

Auch für Philipp Peter, der am Sonntag seinen 34. Geburtstag beging, hatte wenig Glück. Die Erwartungen waren sowieso nicht allzu groß, nachdem der Ferrari 550 Maranello erst wenige Tage vor dem Rennen fertig wurde.

Im ersten Qualifying versagte bereits in der ersten schnellen Runde die Ölpumpe, im zweiten zeigte man mit der viertschnellsten Zeit, dass das Auto schnell ist. Das nütze allerdings nichts mehr, da das zweite Qualifying das langsamere war – damit gab’s lediglich Startplatz 16.

Nach sechs Rennrunden und einem Kupplungsdefekt war das Wochenende dann endgültig gelaufen. Das Auto konnte zwar repariert werden, doch der Rückstand war bereits so groß, dass der Rest des Rennens nur mehr zu Testzwecken genutzt wurde.


Besser lief es hingegen für Walter Lechner jun., der mit seinem französischen Partner Stephane Daoudi als bester Porsche-Pilot den fünften Rang hinter vier Ferraris in der N-GT-Wertung holte.

Aus der elften Reihe gestartet, lag Lechner nach zwei Stunden auf dem neunten Gesamtrang, in der Klasse war er Zweiter. In der Folge hatten der Salzburger und sein französischer Partner aber Pech.

Einerseits hatten sie Probleme mit den Reifen und der Servolenkung, anderseits rissen sie sich bei einer Pace-Car-Phase unglücklich eine Runde Rückstand auf. Am Ende blieb Gesamtrang 13 und der fünfte Platz in der Klasse – mit nur fünf Zehntel Rückstand auf Rang 4. Lechner/Daoudi waren damit der einzige Porsche im Spitzenfeld, in dem von Ferrari dominierten Rennen.

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