MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rossi-Sieg im Regen

Valentino Rossi holt sich im Regen-Chaos von Suzuka den ersten Lauf der neuen Moto-GP-Klasse, die übrigen Klassensieger sind Miyazaki (250ccm) und Vinecent (125ccm).

Bernhard Eder

Neue Ära, alter Sieger...

In der Motorrad-WM ist in Suzuka eine neue Ära, die Viertaktära, angebrochen, der Sieger des ersten Laufes der neuen "Moto-GP"-Königsklasse ist allerdings ein alter Bekannter - Valentino Rossi.

Der letztjährige 500ccm-Weltmeister setzt sich auf seiner Viertakt-Honda im Regen gegen den Japaner Akira Ryo (Suzuki) durch, leistet sich im Gegensatz zu vieler seiner Kollegen, die durch Sturz ausscheiden (u.a. Biaggi, Roberts, Ukawa, McCoy, Nakano) keinen Fehler.

Rossi, der das Rennen von der Pole aus in Angriff nimmt, hält sich in der Anfangsphase sichtlich zurück, übernimmt erst in der 11. Runde vom bis dahin führenden Ryo die Spitze. Im Ziel sind Rossi und Ryo durch 1.550 Sekunden voneinander getrennt. "Ein Sieg ist immer etwas Spezielles, aber heute bin ich wegen der sehr schwierigen Bedingungen besonders zurfrieden", so Rossi im Ziel.

Hinter dem 34-jährigen Wildcard-Piloten Ryo, der in seinem erst dritten GP den zweiten Platz holt, sichert sich Carlos Checa (Yamaha) Rang drei. Der vierte Platz geht wieder an einen japanischen Wildcard-Piloten, Shinichi Itoh (Honda), Fünfter und damit bester Zweitakter wird Norick Abe (Yamaha).

250ccm:Wild-Card-Festival - Miyazaki siegt vor Sakai

Das 250ccm-Rennen ist eine klare Angelegenheit der japanischen Wild-Card-Piloten, die die ersten zwei Plätze belegen. Es siegt der 36-jährige Osamu Miyazaki auf seiner privaten Yamaha vor Daisaku Sakai auf Honda. Im Ziel trennen die beiden 6.941 Sekunden. Der drittplatzierte Randy de Puniet (Aprilia) hat schon einen Rückstand von knapp einer halben Minuten auf den Sieger aufzuweisen, Vierter wird Emilio Alzamora (Honda).

In der Viertelliterklasse gibt´s - ähnlich wie bei den 'Großen' - eine Menge Stürze zu beklagen. Unter anderem erwischt es WM-Mitfavorit Marco Melandri (Aprilia), auch dessen Markenkollege Fonsio Nieto muss vom Motorrad, kommt aber letztendlich als 13. ins Ziel. Honda-Pilot Haruchika Aoki, der sich mit de Puniet einen spannenden Kampf um Rang drei liefert, wird aufgrund eines High-Siders in der letzten Runde aus der Wertunmg genommen.

125ccm:Vincent siegt, Jenkner im Pech.

In der Achtelliter-Klasse holt sich Aprilia-Pilot Arnaud Vincent seinen insgesamt dritten GP-Sieg, der Franzose siegt vor Mirko Giansanti (Honda) und Weltmeister Manuel Poggiali (Gilera). Vincent profitiert dabei freilich vom Pech des Deutschen Steve Jenkner (Aprilia), der die ersten sieben Runden klar in Führung liegt, dann aber durch einen Reifenschaden alle Chancen auf den Sieg verspielt.

Nach dem fälligen Boxenstopp startet Jenkner eine tolle Aufholjagd und holt sich als 15. zumindest noch einen WM-Punkt. Bester Deutscher wird Klaus Nöhles (Honda), der das Rennen an 12. Stelle beendet.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM Suzuka

Weitere Artikel:

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen