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Rallycross-ÖM: Greinbach

Ein Sieg für die Katz'

Der Bärnkopfer Audi-Pilot Jürgen Stoitzner gewinnt zwar den Meisterschaftslauf in Greinbach, erhält aber wegen zu geringer Starterzahl in der Klasse keine ÖM-Punkte.

Das wegen Überflutung der Strecke abgesagte Rennen in Sedlcany (CZ) wurde am vergangenen Sonntag im steirischen Greinbach nachtragen. Dabei stand schon vor dem Start fest, dass dieses Rennen in der Division 4 eine ziemliche Farce werden würde - obwohl in der Ausschreibung ein Lauf zur tschechischen und ungarischen Meisterschaft angekündigt wurde.

Denn wenige Tage vor dem Rennen zog der ungarische Motorsportverband sein Prädikat zurück, womit in Stoitzners Allrad-Klasse zu wenige Teilnehmer für eine Punktevergabe am Start waren. Dass der Sieg jetzt nur über Stoitzner oder seinem Waldviertler Kollegen Jürgen Weiß führen würde, stand damit eigentlich schon vor dem Rennen fest, womit diesem aber auch einiges an Spannung genommen wurde.

Trotz technischer Probleme im zweiten und einem schleichenden Patschen im dritten Vorlauf stellte Stoitzner seinen Audi S2 ungefährdet auf die Pole-Position des A-Finales und gewann dieses auch überlegen vor Jürgen Weiß (Ford Sierra Cosworth) und dem Golf-Piloten Mario Petrakovits.

„Jürgen Weiß und ich haben uns jetzt praktisch ein teures Bier ausgefahren – wenn man die weite Anreise aus dem Waldviertel und das Stargeld in Betracht zieht“, nahm Stoitzner die Nullrunde in Greinbach nach der Siegerehrung mit Galgenhumor, obwohl diese Punkte in der Endabrechnung sicherlich fehlen werden.

Ob Stoitzner jetzt am kommenden Staatsmeisterschaftslauf in Sosonova teilnehmen wird steht noch in den Sternen. „Ich werde mich in dieser Woche noch genau erkundigen, ob es dort genügend Starter in der Division 4 geben wird, denn nur zum Spaß nehme ich diesmal die weite Anreise an die tschechisch-polnische Grenze sicherlich nicht mehr auf mich“, erklärt der Bärnkopfer nach dem Rennen in Greinbach.

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