MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kurzauftritt

Eigentlich wollte Joachim Resch im Citroen Saxo Kitcar Waldemar Benedict fordern, nach wenigen Metern war aber nach Kontakt mit einer Gehsteigkante Schluss.

Joachim Resch:
Bereits nach wenigen Sekunden war die Rallye für den Citroen-Piloten auch schon wieder zu Ende

Die Pläne waren weitreichend, die Motivation größer als je seit Monaten, aber es sollte einfach nicht sein. Die Attacke der Citroen Saxo Kitcar-Piloten Joachim Resch und Herwig Verient auf den Fiat Punto von Waldemar Benedict dauerte beim Abschluss zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der Waldviertel-Rallye in Waidhofen a.d. Thaya, nicht einmal 30 Sekunden. Schon in der berühmt-berüchtigten zweiten Kurve der Eröffnungs-Sonderprüfung „Niederedlitz“ war der Steirer auf kalten Reifen zu schnell dran und driftete mit dem rechten Hinterrad gegen die Gehsteigkante. Die Folgen waren eine gebrochene Radaufhängung und der sofortige Ausfall.

„So dumm muß man einmal sein“, meinte Resch selbstkritisch. „Gerade bei diesen Verhältnissen, mit dem Schneefall und dem ganzen Schlamm hätte ich eigentlich vorsichtiger sein müssen. Aber hinterher ist man immer gescheiter. Das war jedenfalls die kürzeste Rallye meines Lebens.“ Trotz dieses mehr als unglücklichen Saisonfinales bleibt eine insgesamt positive Bilanz der ersten Saison des Teams mit einem Kit-Car:

„Wir haben immerhin Platz 5 in der Meisterschaft geholt, als zweitbestes zweiradgetriebenes Auto. Vor Saisonbeginn waren wir in unseren Erwartungen zurückhaltender. Natürlich hatten wir unsere Tiefpunkte bei der Wechselland- und jetzt bei der Waldviertel-Rallye, wo wir jeweils nicht einmal bis zur 2. SP gekommen sind, aber sonst war das Premierenjahr nicht so schlecht, meine ich. Man darf ja nicht vergessen, dass wir vor dieser Saison nur in Gruppe N-Autos unterwegs waren und da ist der Sprung in der Technik schon gewaltig."

"Und auch meinen Fahrstil musste ich komplett umstellen. Wir haben beim vorletzten Meisterschaftslauf in Admont dann endlich den Anschluss an Waldemar Benedict geschafft, der ja im vergangenen Jahr auch zu Beginn etliche Schwierigkeiten gehabt hat. Das gibt uns viel Mut und Selbstvertrauen für 2002.“

Für die kommende Saison wünscht sich Resch mehr Konkurrenz: „Es wäre gut, wenn noch zwei oder drei solche Fahrzeuge dazukämen, dann hätten wir in Zukunft vielleicht wieder einmal die Chance, einen eigenen Meistertitel zu erhalten. Kit-Cars sind ja allein aufgrund ihres Sounds schon ungemein populär. Wir möchten zum Saisonende jedenfalls bei unseren Sponsoren und der Presse herzlichst für die Unterstützung und die Treue bedanken und versprechen, dass wir uns auch in Zukunft weiterhin bemühen werden, allen das Bestmögliche zu bieten.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Waldviertel-Rallye: 09./10.11.01

Weitere Artikel:

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.