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Die Vorentscheidung?

Die Zeichen für Wittmanns 12. Staatsmeistertitel stehen gut, Sperrer verliert nach falscher Reifenwahl weiter Zeit und ist hinter Stohl Dritter, Rosenberger out.

Meister-Duell:
Raphael Sperrer verliert aufgrund falscher Reifenwahl weiter Zeit, Wittmann führt knapp vor Stohl

Bei herrlichem Spätherbstwetter wurde heute um 09,01 Uhr der 2. Tag der A1 Waldviertel-Rallye in Waidhofen/ Thaya gestartet. Die Temperaturen lagen bei 0 Grad. Damit war klar, dass auf den ersten Prüfungen des Tages manche Stellen noch vereist waren. Insgesamt gingen von den ursprünglich 103 gestarteten Teams noch 72 Mannschaften in den Schlusstag. Das Zuschauerinteresse war gewaltig, vor allem viele Besucher wurden aus Ungarn gesichtet.

Aber bereits auf der SP 13 in Waidhofen über 22,81 Kilometer dürfte zumindest eine Vorentscheidung gefallen sein. Wittmann war der überlegene Mann 1,9 Sekunden vor Stohl. Sperrer riskierte und setzte bei dieser Prüfung auf Slicks, seine Konkurrenten fuhren aber alle Intermediates. Dieser Umstand machte sich für den Titelverteidiger nicht bezahlt, er verlor fast eine halbe Minute und ist nach der mittlerweile 16. SP bereits 47,8 Sekunden hinter Wittmann. Damit dürfte der Traum für Sperrer, den sechsten Titel einzufahren, ausgeträumt sein, Wittmann ist seinerseits auf dem besten Weg, das Dutzend an Titeln voll zu machen.

Einen heftigen Abflug musste Kris Rosenberger im Seat WRC einstecken, der Publikumsliebling kam im 6. Gang von der Strecke ab und überschlug sich dabei mehrmals. Gott sei Dank blieben sowohl er als auch sein Co-Pilot Sigi Schwarz unverletzt.

Pech hatte auch der Pole Sebastian Frycz als Führender in der Gruppe N, er verzeichnete auf dieser Prüfung mit seinem Mitsubishi einen Überschlag und schied aus. Damit übernahm Beppo Harrach die Leaderposition in dieser Gruppe 12,5 Sekunden Vorsprung auf Hermann Gassner, Martin Zellhofer und Walter Kovar sind mit über einer bzw. mehr als zwei Minuten Rückstand bereits deutlich abgeschlagen.

Bei den 1600er Kitcars fiel die Vorentscheidung bereits auf der gestrigen 1. Etappe, nachdem sowohl Resch als auch Kogler ausschieden und Doppelreiter mit Zündaussetzern zu kämpfen hatte, ist erneut Waldemar Benedict im Fiat Punto Kitcar eine Klasse für sich. Allerdings gibt David Doppelreiter zumindest was die einzelnen SP-Zeiten angeht auf der 2. Etappe einen harten Gegner ab, er war bereits mehrmals schneller als Benedict. Der Rückstand ist mit rund zwei Minuten allerdings bereits zu groß, um noch an die Spitze zu gelangen.

Andreas Waldherr hat den Dieselpokal nun endgültig in der Tasche, der letzte verbliebene Kontrahent Christian Mrlik schied auf SP 13 aus.

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