MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Der verschenkte Sieg

Raphael Sperrer rettet nach seinem Ausritt zwar noch 3 Zähler für die Meisterschaft, die Siegesserie in Kärnten ist aber zu Ende.

Von Beginn der Castrol-Rallye an lag das Duo Raphael Sperrer/ Per Carlsson mit dem Peugeot 206 WRC überlegen an der Spitze. Ihr Vorsprung auf den Hauptkonkurrenten Manfred Stohl betrug nach drei Prüfungen bereits 1,31 Minuten. Dann führte ein Fehler zum Ausritt auf der SP 5, dabei verlor der Kirchdorfer rund 23 Minuten. Er fiel damit nach dem ersten Tag auf den letzten Platz der Gesamtwertung zurück.

Trotzdem entschloss sich die Teamleitung auch am zweiten Tag weiterzufahren. Schließlich wollte man unbedingt zumindest Punkte für die Gruppe A Meisterschaft erreichen. Dieses Vorhaben gelang, Sperrer wurde Achter in seiner Gruppe und eroberte damit drei wertvolle Punkte. Damit führt der Kirchdorfer vor der langen Sommerpause in der Meisterschaft mit 8 Punkten Vorsprung auf Stohl.

Sperrer zur Hitzeschlacht in Kärnten: „Es war trotz meines Missgeschickes für mich eine tolle Rallye. In erster Linie wollte ich trotz der schwierigen, sehr heißen Bedingungen den zahlreichen Zuschauern eine gute Show bieten, was mir mit dem Gewinn von 14 Sonderprüfungen scheinbar auch gelungen ist. Das dabei noch drei Punkte für die Meisterschaft herausgeschaut haben, freut mich und mein Team ganz besonders.“

News aus anderen Motorline-Channels:

T-Mobile Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat