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Alfa & Maserati: SUVs auf Jeep-Basis?

Italo-Amerikaner

Arbeitet Fiat daran, auf der Plattform des Jeep Grand Cherokee bald ein SUV-Modell für Maserati auf den US-Markt zu bringen?

mid/mah

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Sergio Marchionne äußerte sich gegenüber dem Online-Portal "Automotive News" dahingehend, dass er sich ein großes Maserati-SUV auf der technischen Basis des Jeep Grand Cherokee vorstellen könne. Die Fiat-Gruppe hält seit 1993 die Aktienmehrheit am traditionsreichen Sportwagenhersteller.

Auch die ebenfalls zum Fiat-Konzern gehörende Marke Alfa Romeo, die genau wie Maserati im SUV-Bereich völlig neu ist, könnte entgegen anders lautender Bekundungen ein möglicher Kooperationspartner sein.

Keine neuen Pläne

Beide Marken haben in der Vergangenheit SUV-artigen Fahrzeuge als Studien vorgestellt: Für Maserati schneiderte Giugiaro 2003 den Kubang, damals war eine Kooperation mit VW angedacht. Der Kubang wäre auf der Touareg-Plattform entstanden.

Im selben Jahr zeigte Alfa Romeo den Kamal auf der Plattform des Brera/Spider. Für Alfa sind gleich zwei "sports utilities" im Gespräch, nämlich eines mit den Genen der Giulietta und eben ein großer Allradler mit Jeep-Unterbau.

Entsprechende Allrad-Crossover-Fahrzeuge könnten zusammen mit Chrysler in Nordamerika gebaut und von Alfa weltweit vertrieben werden. Ein Fiat-Sprecher sagte, ein zusätzliches SUV auf Basis des großen Jeeps als Erweiterung der Produktpalette sei "vorstellbar".

Die Fiat-Gruppe plant derzeit ihre Rückkehr auf den nordamerikanischen Markt. Neben dem 500 als vermutlich einzigem Modell unter dem Fiat-Label wird dies wohl auch den Relaunch der seit 1995 nicht mehr in Amerika aktiven Marke Alfa Romeo bedeuten. Fiat selbst war seit 1984 nicht mehr in den USA und Kanada aktiv.

Außerdem ist man nach der Übernahme von Chrysler um möglichst hohe gemeinsame Nutzung der Fahrzeugplattformen bemüht. Die geplante Verflechtung zwischen den Marken Chrysler und Lancia ist bereits bekannt.

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