RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kresta überlegen, Pech für Pech

Roman Kresta (Peugeot) gewinnt die Bohemia-Rallye in souveräner Manier vor Valoušek (Toyota) und Vojtech (Peugeot), Kahle (Skoda) nur auf Rang sieben.

Daniel Fessl

Während in der heimischen Rallyemeisterschaft Sommerpause herrscht, stand bei unseren tschechischen Nachbarn der erste große Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

Vom 11. bis 13. Juli ging in und um Mlada Boleslav, der Heimatstadt aller Skodas, die 30. Bohemia Rallye über die Bühne.

Die Nennliste brachte hierzulande einige zum staunen, standen doch nicht weniger als 18(!) WRC’s am Start.

Der Auftakt erfolgte am Freitagabend mit einer Superspecial-Prüfung auf der Rallycrossbahn in Sosnova, die Vaclav Pech auf Ford Focus für sich entschied.

So richtig los ging es am Samstag, bei sommerlichen Temperaturen standen acht Sonderprüfungen auf dem Programm.

Roman Kresta im Bozian Peugeot übernahm sofort die Spitze und setzte sich, nicht zuletzt auch durch das Pech seiner schärfsten Rivalen, ziemlich rasch vom Verfolgerfeld ab.

Vaclav Pech (Focus WRC) verzeichnete einen Ausritt und verlor dadurch über vier Minuten, der hoch eingeschätze Argentinier Gabriele Pozzo/Octavia WRC konnte nicht überzeugen und schied nach SP fünf aus.

Nicht viel weiter kam Stephan Vojtech im neuen Peugeot 206 WRC, er musste auf SP sieben mit Motorschaden aufgeben. Schließlich verlor auch der stark fahrende Jan Kopecky/Octavia WRC durch technische Probleme fast sieben Minuten, was ihn auf den aussichtlosen 32. Rang zurückwarf.

Sehr rätselhaft erschien den meisten Zuschauern das schlechte abschneiden von Skoda Werksfahrer Mathias Kahle, er begeisterte das Publikum mit tollen Drifts, aber anscheinend fehlte es beim Beschleunigen an Traktion oder Motorleistung, man konnte jedenfalls mit freien Auge sehen, dass der amtierende deutsche Meister in den schnellen Passagen kaum mehr Speed als die Gruppe N Autos hatte.

So hatte Kresta am Abend des zweiten Tages einen satten Vorsprung von über zwei Minuten auf den begeisternd fahrenden Pavel Valousek im alten Corolla WRC, dahinter folgten Tomas Vojtech/Peugeot und der Slowake Beres/Subaru. Kahle war mit 3,5 Minuten Rückstand 7. und eine weitere Minute dahinter folgte auf dem 9. Platz Vaclav Pech.

Am Sonntag galt es schließlich noch vier Sonderprüfungen zu absolvieren und da zeigte ein furios fahrender Vaclav Pech, was ohne seine Probleme vom Samstag möglich gewesen wäre. Er war ganz klar der Mann des Tages und arbeitete sich mit drei SP-Bestzeiten noch vom 9. auf den 4. Platz nach vorne!

Roman Kresta feierte aber einen überlegenen Sieg, seinen insgesamt vierten bei der Bohemia Rallye, und setzte sich damit wieder an die zweite Stelle in der tschechischen Meisterschaft.

In Führung weiterhin Vaclav Pech (99Pkt.), 2. Kresta(60), 3. Trneny(58), 4.,Valousek(48) und 5. Beres(47).

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

- special features -

Weitere Artikel:

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger: Testrallye im Triestingtal

Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nutzt die brandneue ARC Rallye Triestingtal im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF mit Co-Pilot Jürgen Heigl als Testrallye für die bevorstehenden Asphalt-Events.

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz