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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Es geht sicher noch besser

Mit neu eingestelltem Fahrwerk lief es für Stefan Reininger und Co Hans Zwickl schon deutlich besser, aber noch nicht perfekt.

Ein Experte macht einfach den Unterschied: Die massiven Fahrwerksprobleme der letzten beiden Rallyes überzeugten Stefan Reininger von der Notwendigkeit, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Und wer konnte dafür besser geeignet sein, als der Führende in der Gruppe A-Staatsmeisterschaft. Mundl Baumschlager.

Der wunderte sich zuerst über das Fahrverhalten des Mitsubishi Lancer, ehe er eine Abstimmung hinzauberte, die 100 und 1 im Vergleich zu den letzten beiden Läufen zur Rallye-ÖM war.

Dies wirkte sich auch von Beginn an mit deutlich besseren Zeiten aus. Was allerdings die 1. Etappe verdarb, war die zweimal zu befahrende Sonderprüfung „Aichberg“: „Ich weiß nicht, warum. Aber diese Sonderprüfung ist irgendwie so gestaltet, dass ich damit noch nie klar gekommen bin. Weder mit dem Clio, noch mit dem Integra und jetzt mit dem Mitsubishi ohnehin nicht.“

Der auf den beiden Durchgängen dieser Sonderprüfung erlittene Zeitverlust war jedenfalls so groß, dass Stefan Reininger und sein Co-Pilot Hans Zwickl jegliche Hoffnung fahren lassen konnten, noch gegen ihren direkten Konkurrenten Ernst Haneder zu reüssieren. Dass man eigentlich gut drauf war, zeigte sich an einer wirklich tollen 4. SP-Zeit in der allerletzten Prüfung der 1. Etappe.

Am Samstag waren die Verhältnisse dann so, dass man nicht mehr an eine Verbesserung der Position denken konnte. Am Ende schien trotzdem noch ein wenig die Sonne, denn Lokalmatador Willi Stengg junior schied mit Motorschaden aus, sodass noch Platz 4 in der Gruppe A und Platz 9 gesamt in die Statistik kamen.

Leider genügte das nicht, um Platz 3 in der Meisterschaft zu verteidigen, da Gottfried Kogler hinter Sieger Mundl Baumschlager Platz 2 in der Gruppe A belegte und nun zwei Punkte vorne liegt.

„Das Wochenende gibt uns wieder Zuversicht, auch wenn es nicht ganz perfekt gelaufen ist. Es ist halt auch das liebe Geld. Wenn wir nur annähernd so viel Budget hätten wie Kogler, könnten wir ständig die besten Reifen fahren, was auch eine Menge ausmacht. Ich freue mich jetzt schon auf die Castrol-Rallye mit ihren vielen sehr langen Sonderprüfungen. Das ist eigentlich das, was ich wirklich gerne habe.“

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