RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"2004 wird es keinen fixen dritten Piloten geben"

Peugeot-Teamchef Corrado Provera über den Einsatz-Termin des neuen WRC, den dritten Fahrer für 2004 und die Ziele für den Rest der laufenden Saison.

Wie war Ihr Eindruck von der ADAC Rallye Deutschland, dem zweiten WM-Lauf auf deutschem Boden?

"Die Organisation war perfekt. Wenn man die Rallye mit dem WM-Debüt im vergangenen Jahr vergleicht, muss man die Veranstalter beglückwünschen. Alles lief perfekt und flüssig – so wie man es von den deutschen Organisationstalenten erwartet."

Ab dem kommenden Jahr soll es einen Nachfolger für den 206 WRC geben. Können Sie dazu schon mehr verraten?

"Wir arbeiten an einem World Rally Car auf Basis des Peugeot 307 CC. Unser Ziel ist, bis zum Saisonstart fertig zu sein. Aber die Entscheidung über den Einsatz wird nicht von Peugeot Sport getroffen, sondern von Frédéric Saint-Geours, dem General-Direktor von Peugeot. Der 206 WRC ist noch immer ein starkes Auto, obwohl die Konkurrenz inzwischen näher gerückt ist. Wir werden den 307 erst einsetzen, wenn er zuverlässig und absolut wettbewerbsfähig ist."

Was sagen Sie zur neuen Regel, dass ab 2004 nur Fahrer im dritten Cockpit fahren dürfen, die in den letzten drei Jahren keinen Podiumsplatz errungen haben?

"Es ist eine dumme Regel. Aber die Regel erlaubt, dass im dritten Cockpit verschiedene Piloten zum Einsatz kommen. Deshalb werden wir nicht einen festen dritten Werksfahrer haben, sondern verschiedene Piloten, die den dritten Peugeot steuern dürfen."

Gibt es bereits eine Entscheidung über die Fahrer für 2004?

"Dafür ist es noch zu früh. Wir werden keine Entscheidung vor Ende August fällen."

Was sind Ihre Ziele für die Rest der Saison?

"Unser Ziel ist, den Titel in der Marken-Weltmeisterschaft zu verteidigen. Bei den Asphalt-Rallyes im Herbst sollten wir stark sein und mit Citroën um Siege kämpfen. Wir sind zuversichtlich, dass Gilles Panizzi dort besser abschneidet als zuletzt in Deutschland. Wir glauben, dass wir auch bei den Schotter-Rallyes in Finnland, Australien und Großbritannien siegen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau

High Noon im Wechselland

Hermann Neubauer und Michael Lengauer arbeiten bei der ORM Land der 1000 Hügel Rallye nächste Woche in Krumbach an Simon Wagners Sturz vom österreichischen Rallye-Thron / Titel-Duell auch in der TEC7 ORM 2

ERC/CZ, Barum Rallye: Bericht

Mühlstein-Sieger gewinnt Barum-Klassiker

Adam Brezik feiert Premierensieg bei der Barum-Rallye. Wagner auf Platz 8 (P4 in CZ). ERC3: Stengg auf P4. ERC4/JuniorERC: Opel Junior-Doppelsieg mit Heindrichs und Schulz, Pröglhöf auf P6.

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Reischer

Nicht nur das Team hüpfte vor Freude...

Tobias Reischer / Tina Garher MCL 68 Easy Drivers NO Roadrunning Rallye Team: Mit Spaß und Freude erfolgreich bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor 2026 unterwegs

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

Barum Rückschau/OBM Vorschau Wagner

„Grande Finale ist gut für den Sport!“

Simon Wagner blickt zurück auf die bisherige Saison in der Tschechischen Staatsmeisterschaft und freut sich auf das Grande Finale der TEC7 ORM, wo er seine Außenseiterchancen nützen möchte.