RALLYE

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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Es ist zum Verzweifeln!

Das Auto war durchgecheckt, alle „verdächtigen“ Teile erneuert und vor dem Start zur Bosch Rallye konnte man zuversichtlich sein, wieder ganz vorne mitzuspielen.

Aber schon Mitte der Eröffnungs-Sonderprüfung gab’s schon wieder ständig nachlassenden Ladedruck und dementsprechend vergleichsweise enttäuschende Zeiten, obwohl die Situation nicht so extrem war, wie zuletzt in Oberösterreich.

Im Service glaubte man den Übeltäter in einem defekten Intercooler gefunden zu haben, aber auch mit einem Neuen änderte sich nichts.

Im Schluß-Service gab’s einen neuen Turbolader und man änderte einiges an der Elektronik, in der Hoffnung, in der 2. Etappe damit eine große Aufholjagd beginnen zu können.

Am Morgen lief’s dann wunderbar, das Team begann sofort mit einer viertbesten Zeit, ehe unmittelbar darauf der Ladedruck wieder dramatisch nachließ und sich außerdem leichte Überhitzungsprobleme bemerkbar machten.

Andreas Waldherr und sein Co-Pilot Richard Jeitler verloren deutlich über eine Minute, woraufhin Teamchef Dr. Helmuth Czekal im Service das Handtuch warf: „So hat’s keinen Sinn. Es ist mir wirklich unverständlich, was auf einmal los ist. Einmal geht das Auto auf einer Prüfung, gleich darauf wieder nicht. Wir wissen absolut nicht mehr, was wir tun sollen.“

Später wurde entschieden, den Wagen vollständig zu zerlegen und zu Volkswagen Motorsport nach Hannover zu bringen. „Wir sind mit unserem Latein am Ende. Vielleicht bzw. hoffentlich kommen die Spezialisten dort hinter das Geheimnis.“

In der Meisterschaft bedeutet der zweite „Nuller“ hintereinander, dass man nun auf Platz 3 zurückgefallen ist.

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