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Rallye-ÖM: Burgenland

Start ins Ungewisse

Christian Lippitsch geht im Burgenland erstmals mit dem für ihn völlig neuen Diesel-KitCar ins Rennen, vorsichtiger Optimismus vor dem Start.

Im Gespräch mit motorline.cc berichtet Lippitsch über seine Testfahrten und die Besichtigung der Strecke im Burgenland: „Wir haben am Dienstag und am Mittwoch – soweit möglich, die Strecken besichtigt.“

„Grundsätzlich muss man sagen, dass die Schotterpassagen teilweise sehr brutal sein werden. Durch das Tauwetter ist der Boden weich und schlammig, das wird vor allem für uns mit den Fronttrieblern sehr hart werden. Ich würde sagen, es herrschen richtige Allrad-Bedingungen.“

Eine Sonderprüfung ist allerdings noch immer gesperrt: „Dort sind die Straßenbedingungen noch so schlecht gewesen, dass eine Besichtigung bis jetzt nicht möglich war. Angeblich soll die SP aber am Donnerstag geöffnet werden.“

An seinem Golf IV TDI KitCar ist alles in bester Ordnung, am letzten Wochenende standen noch Testfahrten auf dem Programm: „Für die Burgenland Rallye waren das – und da bin ich erst nach der Besichtigung draufgekommen – ideale Testbedingungen. Die Temperaturen und die Straßenbedingungen waren ideal. Wir hatten extrem viel Rollsplitt, das machte die Sache nicht unbedingt einfacher, war aber eine gute Vorbereitung auf meinen ersten Renneinsatz.“

Nun ist man im Team von Christian Lippitsch natürlich schon gespannt auf den „Echtbetrieb“, die Erwartungen steckt der Fahrer selbst aber erwartungsgemäß nicht zu hoch.

„Mein Ziel lautet ganz klar Durchfahren und eine Top-Drei-Platzierung in der Dieselklasse zu holen. Klar fehlt mir die Erfahrung und ich habe bis jetzt noch keinen einzigen Vergleich zu meinem härtesten Konkurrenten (Teamkollege Andi Waldherr, ebenfalls auf Golf IV TDI KitCar) ziehen können.“

„Da fehlt mir ganz einfach das Wissen, ob ich halbwegs schnell bin, oder nicht. Aber vor den Stilos sollte ich ja doch sein, und wie man im letzten Jahr schon gesehen hat, wird es sehr wichtig, regelmäßig zu punkten!“

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