RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Wir können nur gewinnen

Angesichts des Starterfeldes in der Gruppe A kann Stefan Reininger eigentlich ganz ruhig in den 6. Lauf zur Rallye-ÖM gehen.

„Unsere kleine Chance ist, dass wir eigentlich keine haben. Mindestens sechs Teams sind uns technisch weit überlegen, dazu kommt noch Kris Rosenberger, dessen Talent die Leistungsfähigkeit seines alten Lancia sicher verdoppelt. Wir müssen uns daher auf jene Teams konzentrieren, die in unserer finanziellen und technischen Reichweite liegen und davon gibt’s bei dieser Rallye auch mindestens drei.“

Nach zwei fahrerisch eher wenig anspruchsvollen Veranstaltungen steht mit der Castrol-Rallye sicher eine der drei schwersten Rallyes der Saison auf dem Programm.

Sechs der 14 Sonderprüfungen sind zwischen 21 und 30 km lang, nur noch vergleichbar mit der zweiten Kärntner Veranstaltung, der Pirelli-Lavanttal-Rallye, die im April absolviert wurde.

Im Unterschied zum Lavanttal, wo es sogar noch Schnee gab, könnte diesmal wie im vergangenen Jahr eine Hitzeschlacht mit Temperaturen rund um oder sogar über 30 Grad auf dem Programm stehen.

Stefan Reininger ist einer der wenigen, die diese Aussicht nicht aus der Ruhe bringt: „Ich habe früher in der Weltmeisterschaft viele Rallyes bei solchen Temperaturen absolviert, das regt mich auch in meinem Alter nicht auf. Problematischer ist das schon für die Technik. Ich denke da an Dampfblasen im Treibstoffsystem und so etwas. Aber das gilt ja für alle.“

Man kann sicher davon ausgehen, dass die Ausfallsquote nach den beiden letzten ÖM-Läufen, die ziemlich ruhig, um nicht zu sagen eintönig verliefen, wieder steigende Tendenz zeigen wird.

„Wenn es ähnlich läuft wie im Burgenland oder selbst noch im Lavanttal wären wir nicht unzufrieden, denn damit wären wir im Kampf um Platz 3 in der Meisterschaft weiter im Geschäft.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung