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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Ein trauriges Ende

Nach einer tollen Leistung wurde für Markus Jaitz bei der Dunlop Rallye ein Albtraum wahr, auf der letzten Prüfung versagte das Getriebe.

Nach technischen Problemen kurz nach der Technischen Abnahme, die erst zwei Stunden vor dem Start zufriedenstellend gelöst werden konnten, lief die dritte Rallye im Seat Ibiza Kit-Car für die Ebreichsdorfer Markus Jaitz/Markus Hochleuthner lange Zeit ganz ausgezeichnet.

Schon nach kurzer Zeit übernahmen die beiden die Führung in der Gruppe A bis 2.000 ccm, z.T. gegen optisch und akustisch deutlich stärkere Konkurrenz und bauten diese im Verlauf der Rallye immer weiter aus.

Eine Sonderprüfung vor Schluss lag das Team nicht weniger als 1:30 min. vorne und wollte in der Abschluss-Prüfung ganz auf Nummer sicher gehen: Schonung der Technik, schließlich stand bei jener Rallye, wo auch der eigene Hauptsponsor DeWalt zum Kreis der Geldgeber zählte, ein ganz großer Erfolg vor der Tür, greifbar nahe zum Abholen.

Es sollte nicht sein. Plötzlich meldete sich ein Gang nach dem anderen ab und mitten in der Sonderprüfung war auf einmal überhaupt kein Vortrieb mehr zu erzielen. Enttäuscht musste Markus Jaitz den gelb-schwarzen Boliden am Straßenrand abstellen.

„Es ist wirklich zum Heulen. Dabei habe ich am Schluss wirklich überhaupt nichts mehr riskiert. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Und das, obwohl wir das beste österreichische zweiradgetriebene Team in der Gruppe A waren, hinter lauter 100 PS stärkeren Mitsubishi und dem Rosenberger-Lancia. Am Montag werden wir das Getriebe einmal öffnen, um zu sehen, was da passiert ist.“

„Da wir unseren nächsten Einsatz schon in zwei Wochen bei der Bosch Rallye in Pinggau geplant haben, können wir nur hoffen, dass es sich um eine Kleinigkeit handelt. Wenn das Getriebe völlig kaputt ist, könnte es zeitmäßig knapp werden. Leider kann man das ja nicht beim Seat-Händler am nächsten Eck kaufen.“

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