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Ein Mitsubishi am Pikes Peak

Mitsubishi Nordamerika schickt US-Driver David Higgins ins Gebirge – Er soll bei einem der traditionsreichsten Rennen Amerikas glänzen.

Manfred Wolf

Higgins, normalerweise im SCCA ProRallye Championship unterwegs, soll am kommenden Wochenende den Pikes Peak bezwingen.

Jenen legendären Steinhaufen in Colorado, auf dem die US-Amerikaner jährlich die zweitälteste ihrer Motorsportveranstaltungen austragen: Das „Pikes Peak International Hill Climb“ wird nur vom „Indy 500“ geschlagen.

Der Run auf den 4.700 Meter hohen Berg zählt dabei zu einem Meisterschaftslauf der nordamerikanischen Rallye-Meisterschaft, die Rallye-Asse werden aber auch in den seperaten Ergebnislisten des Hill Climb Bewerbs gewertet.

Und das Mitsubishi-Team hat dabei gute Chancen, ganz weit vorne aufzuscheinen. Schon im letzten Jahr konnte Higgins Teamkollege Launchlin O’ Sullivan in der „ProRallye Open Class“ den dritten Platz einfahren.

Bevor am Siegespodest aber gejubelt werden darf, wartet aber ein wilder Ritt auf die Piloten, die übrigens mit Co-Pilot antreten müssen: 12,4 Meilen ist die Strecke lang, 156 Kurven müssen bezwungen werden. Dabei passieren die Fahrer Passagen wie „Devils Playground“, wo ohne Leitplanken an 600-Meter Abgründen vorbeigezirkelt werden muss…

Die Autos selbst müssen indes speziell vorbereitet werden: Während der Fahrt auf den Berg verlieren die Motoren bis zu 20 Prozent Leistung aufgrund der dünner werdenden Luft. David Higgins bestätigt: „Ich denke es wird sehr wichtig sein, die Motorelektronik richtig einzustellen.“

Den Kurs selbst kennt Higgins nur aus dem Fernsehen: „Ich bereite mich zu Hause vor, indem ich mir Inboard-Aufnahmen anschaue. Mindestens zehn Mal am Tag, so versuche ich, die Strecke auswendig zu lernen. Denn auch mit einigen Trainingsläufen wird es sehr schwierig: Das einzige Mal, dass man die komplette Strecke voll fahren kann, ist im Rennen selbst!“

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