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Volles Haus in Kärnten

Fast 100 Fahrer und Teams gehen kommendes Wochenende bei der Castrol-Rallye im neuen Rallyezentrum Althofen an den Start.

Am Start in Kärnten sind elf Prioritätsfahrer und Piloten aus sechs Nationen Die 9. Castrol Rallye zählt zur Rallye-ÖM und auch zum Mitropacup.

Der MSC Wolfsberg als Veranstalter der am Freitag beginnenden, neunten Castrol-Rallye im Raum Althofen, kann sich glücklich schätzen. Fast 100 Teams aus sechs Nationen haben für diesen fünften Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft und Challenge genannt. Erstmals im heurigen Jahr werden alle österreichischen Spitzenpiloten gemeinsam bei einer Rallye an den Start gehen.

Dies bedeutet 30 Fahrzeuge in der Gruppe A, 36 in der Gruppe N, sechs Dieselboliden und zehn Autos aus den Historischen Klassen. Dazu kommen noch zwölf Teilnehmer, die in der Challenge an den Start gehen.

Die Castrol Rallye 2004 hat mit der Stadtgemeinde Althofen einen neuen Partner gefunden. MSC Wolfsberg Obmann Gerhard Leeb zum neuen Start und Zielort: „Es ist heuer alles noch kompakter geworden, die permanente Servicezone, die Rallyeleitung und das Pressebüro sind nur wenige Meter von einander getrennt. Damit wird auch die Organisation der Castrol Rallye profitieren.“

Blickt man in die Vergangenheit der Castrol-Rallye so fällt auf, dass es einen Fahrer gibt, der die Rallye zum dritten Mal gewinnen könnte. Es gibt aber auch vier Piloten, die ihre Bilanz mit einem zweiten Sieg auffetten könnten.

Willi Stengg jun. aus der Steiermark hat den Rallye-Klassiker in den Jahren 1996 und 1998 jeweils auf einem Ford Escort gewonnen. Heuer startet Stengg innerhalb der Gruppe N auf einem Mitsubishi Lancer Evo VII. Zum dritten Mal ganz oben auf dem Podest zu stehen, wird für ihn allerdings sehr schwer werden.

Zu groß wird die Konkurrenz sein, die ihm den Sieg streitig machen wird. Sollte es dennoch gelingen, wäre es sicher die Rallye-Überraschung des Jahres. Nicht am Start ist Raphael Sperrer, er hat in den Jahren 2000 und 2001 in Kärnten gewonnen, daher bleibt es bei ihm sicher bei bisher zwei Erfolgen.

Wesentlich realistischer ist der zweite Castrol-Erfolg für folgende Piloten. Raimund Baumschlager (Mitsubishi) hat 2003 gewonnen und Manfred Stohl im Jahre 2001 auf einem Ford Focus WRC.

Beide haben an diesem Wochenende einen gute Chance, sich zum zweiten Mal als Sieger eintragen zu lassen. Rein von der Statistik her ist dies auch bei Kris Rosenberger und Achim Mörtl der Fall, die in den Jahren 1997 auf einem Toyota und 1999 auf einem Subaru WRC erfolgreich waren.

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