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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Heftige Gewitter, heftiger Abflug

Die Rallye in Kärnten begann für das jS-Rallyeteam mit Problemen - und sie ging leider auch mit Problemen frühzeitig zu Ende.

Das jS-Rallyteam fuhr nach dem tollen Ergebnis bei der Bosch-Rallye und den damit verbundenen fünf Gruppe A-Meisterschaftspunkten hoch motiviert nach Kärnten zur Castrol-Rallye.

Am Ende des letzten Besichtigungstages gab es leider am Besichtigungs-Lancia einen Halbachs-Schaden und so begann eine Rallye, welche von Anfang an unter keinem guten Stern stand.

Zunächst hatte sich das jS-Rallyeteam (Josef Schrott und Klaus Kral) für die falschen Reifen (Regenreifen) entschieden, war doch zuvor ein heftiges Gewitter über dem Start der SP 1 niedergegangen. Doch auf der Sonderprüfung stellte sich heraus, dass doch mehr trockene Stellen, als nasse und rutschige, zu bewältigen waren.

Doch die Reifen waren nicht das größte Problem. Schon auf der Sonderprüfung 1 stand das Team für ca. 8 Minuten neben der Strecke, weil die Sicherung der Benzinzufuhr defekt wurde. Bis das Problem lokalisiert und behoben werden konnte, vergingen wertvolle Minuten und so war an eine Top-Platzierung nun schon nicht mehr zu denken. Aber die Rallye sollte noch lange dauern.

Allerdings kam für das Team schon auf der Sonderprüfung 2 (Gurk - Strassburg) das abrupte und heftige Ende. Auf einer Kuppe erwischte das Duo die falsche Linie und der wunderschöne gelbe Lancia Delta Integrale Evo 3 flog mit der Beifahrerseite gegen eine Fichte, drehte sich danach in der Luft um 270 Grad und kam auf einem riesigen Stein zu liegen, welcher die Bodenplatte mittig um 90 Grad aufbog.

Das Team, welches bei dem Abflug bis auf einige Prellungen glücklicherweise unverletzt davonkam, bedankt sich bei der Feuerwehr Pisweg für die sehr schnelle Hilfe und die sehr freundliche Aufnahme.

Abgesehen davon gratulieren Josef Schrott und Klaus Kral dem Team Peter Ölsinger und Daniela Bayer recht herzlich zum tollen 15. Gesamtrang. Bei dieser wohl schwersten Rallye im österreichischen Kalender, noch dazu bei diesen Witterungsverhältnissen, ein großer Erfolg.

Das Betreuerteam Forstenlechner Rennsporttechnik hat nun sehr viel Arbeit vor sich, um den Lancia bis zum „Jutta Gebert Memorial“ - Rallyesprint im August wieder flott zu bekommen, denn diesen möchte das jS-Rallyeteam doch sehr gerne fahren, sollte es sich mit dem Auto ausgehen. Und der nächste ÖM-Lauf, die Steiermark-Rallye in Admont, ist auch fix eingeplant.

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