RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Leiden des jungen Harrach

Beppo Harrach wird die Steiermark-Rallye schnell aus seinem Gedächtnis streichen, technische Defekte und Ausritte bedeuteten nur Rang fünf.

Beppo Harrach/Andreas Schindlbacher beendeten die internationale ARBÖ Rallye Steiermark auf Platz 5 – nach einer Vielzahl von Problemen, Defekten und Ausritten.

Beppo klagte zunächst über Elektronik-Probleme auf der SP 7, Kaiserau-Süd. Dann „pokerte“ er mit den Reifen und verzeichnete prompt einen Ausritt auf der SP 9, Kaiserau-Süd.

Dabei wurde sein Mitsubishi rundum schwer beschädigt. Auf der SP 10 fiel dann noch der Turbolader aus, ein Folgeschaden seiner Kollision.

Nach dem folgenden „Rundum-Service“ und einer perfekten Leitung seiner Mechaniker, konnten Harrach/Schindlbacher mit einem neuen Turbolader und einem etwas „ondulierten“ Auto die Rallye fortsetzen.

Doch das Leiden ging weiter: Auf der SP 13 – Rundkurs Hall – wurde Harrach von Saibel/Suess mit defektem Turbolader aufgehalten. Auch auf der SP 15 – Rundkurs Hall – wurden Harrach/Schindlbacher von Saibel/Suess erneut behindert, diesmal ohne technischen Defekt. Zudem war Harrach kurz neben der Strecke.

Trotz dieser frustrierenden Rallye, beendete Beppo H. den 6. Lauf der Rallyemeisterschaft 2004. Platz 5 in der Gesamtwertung, Platz 3 in der Gruppe A – das sind die nüchternen Fakten der ARBÖ Rallye Steiermark für Harrach/Schindlbacher.

Beppo Harrach: „Das war leider eine reine „Frust-Partie“. Nach den vielen Zwischenfällen wollte ich unbedingt ins Ziel kommen, um möglichst viele Kilometer zu absolvieren. Außerdem wollte ich einige Dinge testen und probieren.

Man darf nicht vergessen, dass diese Rallye erst meine 5. Veranstaltung mit einem Gruppe A-Auto war, wenn man die Jänner-Rallye (Ausfall SP 1) auslässt.

Am Nachmittag waren wir dann bei unserer Testfahrt auch akzeptabel unterwegs – trotz der Behinderungen am Rundkurs in Hall. Kovar/Wassnig konnten wir leider nicht mehr abfangen. Jetzt hoffe ich auf ein versöhnliches Saisonende im Waldviertel!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.