RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wieder nix

Für den Subaru-Piloten lief es im Lavanttal gar nicht rund, falsche Reifenwahl und ein defektes Diff kosten wertvolle Punkte.

Kris Rosenberger hatte sich für den zweiten Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft im Kärntner Lavanttal viel vorgenommen, das Glück sollte ihm bei der „Pirelli“ aber nicht hold sein. Gleich zu Beginn des ersten Tages haderte der Subaru-Pilot mit den Reifen, die gewählte Gummi-Mischung erwies sich für die Verhältnisse als unpassend:

„Ich hab mich leider für die falschen Pneus entschieden und gleich auf den ersten beiden Prüfungen eine knappe Minute auf die Gruppe-N-Spitze verloren. Auch im weiteren Verlauf hatte ich kein glückliches Händchen, ich habe einfach keinen optimalen Reifen gefunden…“ Rosenberger konnte die slowenischen Subarus von Jereb und Kaucic einige Zeit hinter sich lassen, ehe das Mitteldifferenzial am eigenen Boliden das Zeitliche segnete.

Damit war die Rallye für den St. Pöltner eigentlich so gut wie gelaufen, ein Angriff auf die vorderen Plätze war mit dem angeschlagenen Boliden nicht mehr möglich: „Sehr schade, denn schließlich wollte ich das Lavanttal mit einem Top-Drei-Platz in der Gruppe N verlassen, so hat es aber nur für Rang sieben gereicht.“ Als kleines Trostpflaster hatte er trotz der Probleme die Sympathien zahlreicher Rallye-Fans auf seiner Seite, der spektakuläre Fahrstil des Subaru-Piloten findet nach wie vor großen Anklang.

Der Sieg in der seriennahen Gruppe N ging schlussendlich an den Vorjahres-Meister Martin Zellhofer, der mit 26 Punkten auch die Gesamtwertung anführt. Kris Rosenberger belegt nach zwei Rallyes mit 12 Punkten den sechsten Gesamtrang.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.