RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Hochklassiges Starterfeld in der Gruppe N

Hermann Gaßner hat beste Chancen, im Waldviertel den Gr.N-Titel zu holen, Haneder und Zellhofer nur noch Außenseiter, Rosenberger & Brandner mit dabei.

Studiert man vor dem Saisonfinale im Waldviertel den Tabellenstand in der Gruppe N, so hat der Deutsche Routinier Hermann Gaßner die absolut besten Chancen, neuerlich den Titel einzufahren. Nach Nettopunkten gerechnet, liegt Gaßner mit 13 Punkten Vorsprung auf Ernst Haneder in Führung.

Der Deutsche gewann zuletzt in der Steiermark nicht nur die Gruppe N, sondern wurde auch Gesamtzweiter. Haneder wiederum hat aus den letzten beiden Rallyes nur magere vier Punkte eingefahren. In Niederösterreich reichte es nur zu Platz Sieben in der Gruppe, zuletzt in der Steiermark fiel der Oberösterreicher mit einem Turboschaden gänzlich aus.

Ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war Martin Zellhofer. Der Titelverteidiger hatte sich nach seinem Sieg in Krumbach berechtigte Chancen ausgerechnet, seinen Titel vielleicht doch noch erfolgreich verteidigen zu können. Aber ein vorzeitiger Ausfall in der Steiermark, bedingt durch eine kaputte Kardanwelle, bedeuten vor den beiden Wertungen beim Finale im Waldviertel, jetzt einen Punkterückstand von 17 Zählern auf Gassner.

Nur diese drei Piloten sind noch in den Titelkampf verwickelt. Es gibt aber eine Reihe von Fahrern, die bei der OMV Rally Waldviertel noch Einiges bewegen wollen und jederzeit für einen Spitzenplatz gut sind.

Dies trifft z.B. auf Kris Rosenberger zu. Allein die Tatsache, dass wiederum der Langauer Forst auf dem Programm steht, wird den Ex-Staatsmeister beflügeln: „Dieser Start ist einfach eine Pflichtübung, dort macht das Rallyefahren noch richtig Spaß.“

Gespannt kann man auf das Antreten von Michael Brandner sein. Er feierte nach fünfjähriger Absenz von den Rallyepisten, mit Platz Drei in der Gruppe N, ein bemerkenswertes Comeback in der Steiermark.

Kann er an seine frühere Form anschließen, dann ist auch ein Podiumsplatz in der Gruppe möglich: „Ich freue mich, dass mein Comeback so gut geklappt hat. Damit habe ich jetzt auch die Chance im Waldviertel zu fahren. Sollte es dort ähnlich gut gehen, hoffe ich auf weitere Einsätze in der nächsten Saison.“

Durch die Absenz einiger Fahrer wie Mario Saibel und Walter Kovar, sie starten im FIA Rally Cup, sowie Toto Wolff mit seiner WRC Premiere in der Gruppe A, eröffnen sich auch gute Möglichkeiten für den Nachwuchs. Dies trifft auf Franz Wittmann junior zu, der zuletzt in der Steiermark eine gute Vorstellung abgeliefert hat.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.