RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

Das Ziel ist das Ziel

Im Rahmen der Lavanttal-Rallye startet auch ein reines Damenteam, Eva-Maria Kerschner und Sandra Knebel geben ihr Debüt im Suzuki Ignis.

Die 25jährige Eva-Maria Kerschner aus St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk, NÖ) bildet mit Sandra Knebel aus Ulm (Deutschland) ein sowohl internationales als auch überaus sympathisches und vor allem einziges Damenteam.

Eva Maria Kerschner stieg 2000 in den Motorsport ein und lieferte sich in der Rallyecross Szene einige heiße Fights mit arrivierten, in Österreich übrigens nur männlichen, Kollegen.

Sandra Knebel entspringt mehr oder weniger vom legendären MSV Litschau. Als Lebensgefährtin von Holzmüller Copilot Stefan Langthaler wird bereits einige Jahre Rallyeluft geschnuppert. Bei der Waldviertel Rallye 2004 gab sie ihr Debüt als Copilotin beim MSV Litschau „Söwa spoan söwa foan“ Pilot Markus Hainschwang.

Der Bolide, ein Suzuki Ignis Sport Gr. N2 hat 1490 ccm, hat eine Leistung von ca. 128 PS und ein Drehmoment von 165 Nm. In Verbindung mit 920 kg Leergewicht und das kaum erwähnenswerte Gewicht des Fahrerduos ergibt der Ignis, teamintern liebevoll „Pepi“ genannt, tolle Voraussetzungen für zukünftige Kurvenorgien. Für die Kraftübertragung ist ein 5 Gang Getriebe mit Lamellensperre verantwortlich.

Die ersten Meter mit dem Ignis wurden auf dem Wachauring in Melk absolviert. „Wir fühlen uns im Ignis sehr wohl. Wir werden ohne Druck in erster Linie das Auto kennen lernen und einmal schauen, wie wir von A nach B kommen, anstatt im Kreis zu fahren“ grinst die Pilotin Eva Kerschner.

„Eva und ich verstehen uns in allen Lebenslagen. Wir wollen alles kennen lernen und nicht auf Zeit fahren. Der Spaß vom Besichtigen wird sich sicher beim Rennen fortsetzen.“ meint die Navigatorin Sandra Knebel.

Mit Hilfe von Stefan Langthaler wurde ab Dienstag der Schrieb erstellt und perfektioniert. Nebenbei gab es natürlich etliche nützliche Tipps.

Nach dem Besichtigen resümieren die Adrenalin – Mädels: „Die Strecken sind ziemlich schmierig mit vielen selektiven Passagen. Wir sind hauptsächlich zum Lernen im Lavanttal. Weiters sind die Leute hier sehr nett und hilfsbereit!“ Und noch etwas verraten die beiden: „Shoppen kann man hier auch ganz gut!“

Mit Startnummer 117 geht das österreichisch deutsche Duo mit dem weißen Ignis und Hauptsponsor Toora competizione an den Start.

Die Teamorder heißt „am 2. Tag im Overall frühstücken“ und den vielen Fans, die nur für das Damenteam anreisen, eine tolle Show bieten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.