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Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

Heimkehrer

Drei Jahre lang war Andrej Jereb im Ausland unterwegs, 2005 kehrt er heim in die Slowenische Meisterschaft, Motorline.cc bat zum Interview.

Andrej Jereb hat in letzten drei Jahren nur drei Rallyes für die Slowenische Meisterschaft beistritten – er hat einen Ausfall und zwei souveränen Siegen erreicht. Der Slowene kehrt heuer zurück in die Heimat.

Vor einigen Tagen hatten Sie die Möglichkeit, den neuen Subaru Impreza N11 zu testen. Können Sie den älteren N10 und den N11 Impreza vergleichen?

Nach einer langen Winterpause konnte ich mit meinem Beifahrer Miran Kacin wieder in das Auto steigen und sehr wichtige Testkilometer sammeln. Wir müssen erst das richtige Fahrgefühl finden, aber die ersten Kilometer waren sehr positiv. Wie wir erwartet haben, ist der N11 Impreza ähnlich wie das ältere Auto.

Der Subaru ist jetzt in Kurven stabiler und hat mehr Motorleistung und Drehmoment, zudem ist er auch etwas leichter. Wir können über kleinere Veränderungen sprechen, aber ich hoffe, dass die sich in Summe positiv auswirken. Wir müssen noch am Setup arbeiten, das Fahrwerk hat viele verschiedene Einstellungen.

In der Vergangenheit sind Sie einige Läufe der Slowenischen Meisterschaft in Österreich gefahren. Sie haben in den Jahren 1997 und 1998 gerade da zwei Meisterschafts-Titel in der Formula 2 erobert. Welche Erinnerungen haben Sie?

Ich habe wirklich ein paar Erfolge verzeichnet. Aber ich möchte ehrlich sein, ich mochte die Sonderprüfungen in Österreich nie besonderes. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, aber in den meisten Fällen waren die Strecken immer schnell und sehr schwierig. Obwohl ich die SP’s im Lavanttal noch nicht kenne, erwarte ich eine typische Kärnten-Rallye, wir müssen sehr gut vorbereitet sein.

Was für Gefühle haben Sie jetzt, wenn Sie wieder an der Slowenischen Meisterschaft teilnehmen?

Ich habe in den Jahren 2000 und 2001 zwei Titel im Seat Ibiza Kitcar geholt, in den letzten drei Jahren waren wir meistens im Rahmen der Serbia-Montenegro-Meisterschaft unterwegs. Da haben wir auch ein paar Läufe, die zur Bulgarischen Meisterschaft und dem FIA Ost-Europa Rally Cup zählen, überzeugend gewonnen.

Wir eroberten drei Meisterschafts-Titel in Folge und haben deswegen auch den Prestigepreis, den „Golden Helm“ bekommen. Im letzten Jahr waren wir auch die schnellsten Teilnehmer bei zwei Läufen in Slowenien und zusammen gehen dafür auch 200 europäische Punkte auf unser Konto.

Heuer kehren wir wieder in Slowenische Meisterschaft zurück, das ist jetzt unser Hauptziel. Aber die Konkurrenz ist heuer sehr stark und es wird sicher nicht leicht für uns.

Was wünschen Sie sich für die Lavanttal-Rallye?

Unsere Taktik wird gleich sein, wie bei jeder Rallye. Ich möchte sehr konstant fahren und das ist auch unseres Hauptziel im Lavanttal. Da gibt es sicher einige kritische Stellen, auf die wir aufpassen müssen. Punkte für die Slowenische Meisterschaft sind sehr wichtig und bei den ersten Sonderprüfungen werden wir nur schwer an die österreichischen Piloten herankommen.

Später werden wir sehen, was wir in der Gesamtwertung machen können. Belasten wird uns das sicher nicht, weil wir wissen, dass die Lokalmatadore einen großen Vorteil haben. Ich kann nur sagen, dass wir uns bestmöglich präsentieren wollen.

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