RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ziel: Gesamtrang zwei verteidigen

David Doppelreiter musste wegen einer Verletzung von Co-Pilotin Cathy Schmidt beinahe auf den Start verzichten, jetzt freut man sich auf gutes Wetter.

Die bisher für David Doppelreiter sehr turbulent verlaufene Saison in der österreichischen Rallye Meisterschaft, findet auch bei der Castrol Rallye seine Fortsetzung. Eine Ellbogenverletzung seiner Co Pilotin Cathi Schmidt sorgt für eine gehörige Schrecksekunde knapp vor Beginn der Veranstaltung.

Auftakt mit Hindernissen noch vor der Castrol Rallye im Raum Judenburg für David Doppelreiter auf Peugeot 206 Super 1600. Seine Co Pilotin Catharina Schmidt verletzt sich bei einem Sturz so unglücklich am Ellbogen, dass sie sofort hätte operiert werden sollen und einen Start bei der Castrol Rallye natürlich unmöglich gemacht hätte.

Nach Rücksprache mit den Ärzten konnte der Eingriff jedoch auf nächste Woche verschoben werden und Cathi wird die Zähne zusammenbeißen und die Rallye an der Seite von David Doppelreiter mit einem speziellen Stützverband bestreiten.

„Nachdem die heurige Saison bisher schon nicht ganz so verlaufen ist wie ich mir das vorgestellt habe, war die Verletzung von Cathi natürlich ein gehöriger Schock für mich. Gott sei Dank konnten wir eine Absage verhindern und vielen Dank auch an meine tapfere Beifahrerin, dass sie den Eingriff am Ellbogen verschoben hat und die Rallye mit mir bestreiten kann.“

„Vielleicht sollte ich mir vom Fußball Anregungen holen und mir eine Ersatzbank aus Beifahrern zulegen, nachdem ja bereits zu Beginn der Saison mein Stamm Co Pilot Ola Floene aus Norwegen wegen eines internationalen Engagements die restliche Saison absagen musste.“ zeigt sich David schon wieder zu Scherzen aufgelegt.

Aus sportlicher Sicht sieht der 26 jährige Niederösterreicher der Rallye mit großer Freude entgegen. Endlich trockene und vor allem wärmere Verhältnisse sollten diesmal seinem zweiradgetriebene KitCar wesentlich besser entgegenkommen als dies bei den vorangegangenen Veranstaltungen der Fall war.

„Wir haben erst am Mittwoch Abend mit der Streckenbesichtigung begonnen. Die drei Sonderprüfungen die ich bis jetzt gesehen habe gefallen mir aber sehr gut und ich denke dass wir diesmal von Beginn an besser mithalten können.“

Als Ziel für die Rallye hat sich David einerseits wieder einen Top 6 Platz gesteckt, und andererseits den zweiten Zwischenrang in der Meisterschaft zu verteidigen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.