RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Schwarzer Samstag“ endete mit einem defekten Getriebe

Diesen Samstag wird Toto Wolff wohl schnell vergessen wollen, auf den Überschlag auf SP 7 folgte ein kapitaler Getriebeschaden und das Aus.

Erster Ausfall in dieser Saison für Toto Wolff: Der 34jährige Wiener musste heute am Schlusstag der Lavanttal-Rallye im Raum Wolfsberg nach der SP 10 mit einem kapitalen Getriebeschaden an seinem Mitsubishi EVO VIII aufgeben. Bis dahin gab es für ihn und „Co“ Gerry Pöschl viel Sonnenschein – aber auch einige Wolken...

Auf der ersten Etappe begeisterte Toto mit einer hervorragenden Leistung, lag nach dem ersten Tag nur 18 Sekunden hinter dem Führenden Ungarn Hideg auf dem zweiten Gesamtrang, fuhr dabei konstant sehr schnelle Zeiten.

Heute auf der zweiten Etappe lief es dann von Beginn an nicht nach Wunsch: Überschlag auf SP 7, dabei eine Spurstange verbogen, wodurch Toto die nächsten beiden Prüfungen mit einem „nicht mehr geradeaus fahrenden Auto“ absolvieren musste.

Dazu gesellte sich auch noch ein Defekt am Ladeluftkühler. Fazit: Wolff verlor erneut viel Zeit, beendete den ersten Umlauf dennoch als Gesamt-Fünfter.

In der Servicezone wurden dann alle Defekte behoben. Und der Wiener war guter Dinge, sich wieder auf Platz drei vorarbeiten zu können. Doch schon nach drei Kilometer der SP 10 kündigte sich ein Getriebeschaden an, der dann kurze Zeit später auch Realität wurde und Wolff zwang, nach der Prüfung auf zu geben.

„Da ging leider gar nichts mehr“, so Toto, „wir haben ein Riesenloch im Getriebe.“ Im ersten Augenblick war die Enttäuschung natürlich riesengroß: „Heute haben wir viele Punkte für die Meisterschaft liegen gelassen.“

Trotz des ersten Saisonausfalls kann Wolff viel Positives aus dem Lavanttal mitnehmen. Erstmals war Toto voll im Kampf um den Sieg dabei, erstmals erzielte er konstant sehr schnelle Zeiten.

„Das gibt mir für den nächsten Lauf sehr viel Selbstvertrauen. Beim Überschlag war viel Pech aber kein Hasard meinerseits dabei. Ich hatte schon kurz nach dem Start ein bisschen Glück, habe daraufhin etwas Druck herausgenommen. Es waren einfach ein paar Zentimeter, die ich bei dem Abzweig zu weit innen gecuttet habe."

"Acht von zehnmal geht aber auch das gut. Mit dem lädierten Auto war auf den nächsten beiden Prüfungen nicht mehr zu holen. Nur schade, dass dann auch noch das Getriebe streikte. Aber es gibt eben solche und solche Tage – heute war das Glück nicht auf meiner Seite.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027