RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Das Schlimmste, was mir im Rallyesport bisher passierte!“

Trauriges Ende der Ostarrichi-Rallye für Toto Wolff, nach Bestzeit und Führung rutscht der Mitsubishi mit einem Defekt einen Abhang hinunter.

Toto Wolff machte heute am ersten Tag der Ostarrichi-Rallye im Raum Bad Hall alle Höhen und Tiefen eines Sportlers mit: Starker Beginn – starker Abgang!

Mit seinem Co-Piloten Gerry Pöschl startete der 34jährige blendend in den vierten Lauf zur heimischen Staatsmeisterschaft: Der zweiten Gesamtzeit auf SP1 folgte ein historischer Moment: Sieg auf SP2, damit erstmals Bestzeit bei einem ÖM-Lauf und erstmals Gesamtführung!

„Toto fährt unheimlich ruhig und rund – das macht ihn schnell, ich hab’ ein sehr gutes Gefühl“, meinte Gerry Pöschl nach den ersten beiden Prüfungen.

Und die Beiden ließen auch auf SP3 nicht locker – nur knapp hinter Hideg und Mörtl, damit nach SP3 mit vier Zehntel Rückstand auf Mörtl Zweiter.

Dann die vierte Prüfung, die Toto wie folgt schildert: „Wir waren wieder total gut unterwegs. Plötzlich brach mir das Auto auf der Geraden aus, ich konnte noch korrigieren und weiterfahren."

"Kurz vor dem Ziel eine ähnliche Situation – beim Anbremsen kam wieder völlig unerwartet das Heck nach vorne, das Auto war nicht mehr zu kontrollieren und wir rutschten auf der nassen Wiese gut 300 Meter eine Böschung hinunter. Ich weiß nicht, was da am Auto passiert ist. Fest steht, dass irgendetwas gebrochen sein muss. Ich glaub’ an der Hinterachse.“

Nach dem fulminantem Beginn also ein ebenso starker Abgang. Toto: „Was das gerade passiert ist, war das schlimmste, was mir bisher im Rallyesport passiert ist. Dieser Defekt hat uns zudem viele Punkte für die Meisterschaft gekostet. Darum ist alles doppelt bitter!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Achim Mörtl Kolumne: Ausblick Lavanttal

Vom „Mitfahren“ und anderen Ausweichmanövern

Mit gewohnt spitzer Feder analysiert motorline.cc-Kolumnist Achim Mörtl die Herangehensweise von Michael Lengauer vor der Lavanttal Rallye - ein wenig „Empörungsgymnastik“ für die Osterfeiertage…

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

Lavanttal Rallye: Erster Nennschluss

Erster Nennschluss verspricht tolles Starterfeld

Sicher dabei sind Simon Wagner (Hyundai i20N) u. Michael Lengauer (Skoda Fabia). Von der Streckenführung her wird es heuer zwei neue Sonderprüfungen geben

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

EHRC Historic Rally Fafe: Vorschau Schindelegger

Schindeleggers beim Auftakt zur neuen Schotter-EM

Das Rallyeteam Schindelegger startet am 10. und 11. April bei der Historic Rally Fafe das große Abenteuer der Schotter - Europameisterschaft in Portugal.