RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

Historische vor!

Bei der Ostarrichi-Rallye sind die historischen Rallyewagen die Stars, Hans-Georg Lindner mit seinem Ford Escort RS 2000 darf da nicht fehlen.

Bei der Nachfolge-Veranstaltung der Dunlop Pyhrn Eisenwurzen-Rallye sind die Historischen die Stars schlechthin, das ist ganz eindeutig erkennbar. Schon vor Jahren erkannten hier die Veranstalter die Popularität der Rallyewagen aus den Siebziger und Achtziger Jahren und bezogen „Slowly Sideways“ in ihr Programm ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ab dem vergangenen Jahr wurde es auch bei den im Wettbewerb fahrenden Historischen richtig ernst – ihnen wurden die hohen Startnummern zugeteilt. Das gilt natürlich auch heuer, wo zum ersten Mal die Europameisterschaft der historischen Rallyewagen in Oberösterreich Station macht. Und eines ist noch klar: Daß Hans-Georg Lindner und Franz Blechinger mit ihrem Ford Escort RS 2000 da nicht fehlen dürfen, immerhin gehören sie unverändert zu den Schnellsten im historischen Rallyesport in Österreich. Auch wenn sie sich in diesem Jahr dazu entschlossen haben, ein wenig kürzer zu treten.

Voriges Jahr startete Hans-Georg Lindner mit der Startnummer Eins, die sonst nur Fahrer wie Raimund Baumschlager bekommen. Heuer wurde diese Nummer dem deutschen Porsche-Team Michael Stoschek/Dieter Schneppenheim zugeteilt, aber auch die Startnummer Fünf hat noch sehr viel Glanz. Und Gegner gibt es in Hülle und Fülle. In der Relation verhält es sich beinahe so, als müßte Achim Mörtl gegen die WRC-Teams aus der Weltmeisterschaft antreten. Man darf schon einmal neugierig sein, wie gut sich die besten Österreicher der Klasse gegen die Elite der historischen Rallye-EM zur Wehr setzen werden können.

Vereinfacht wird das Ganze dann ein wenig, wenn man beschließt, in erster Linie zur Gaudi zu fahren und auf die Zeiten gar nicht sonderlich zu achten. Dann gibt es auch keine Enttäuschung, wenn ein Pack von Porsches aus aller Herren Länder vorne liegt. Nicht nur die könnten sich als gnadenlose Kampfgesellschaft herausstellen.

Auch von österreichischer Seite haben Hans-Georg Lindner und Franz Blechinger großes Gegnerpotential zu erwarten. Zu nennen wären hier vor allem die Porsche-Teams Ernst Harrach/Johann Pranter und Christian Rosner/Harald Gottlieb, aber auch Bernd Rothensteiner/Xaver Hiebner und klarerweise Sepp Pointinger/Wolfgang Nölscher mit ihren Escorts gehören zu den aussichtsreichsten Mitbewerbern.

Nach dem unerfreulichen Ausgang der BOSCH Super plus-Rallye, wo der Escort von Hans-Georg Lindner an vierter Stelle liegend durch einen Motorschaden ausgefallen ist, wäre bloßes Ankommen schon ein Erfolgserlebnis, denn einen Sieg wie im Vorjahr wird es vermutlich heuer nicht geben. Kann es eigentlich gar nicht, auch wenn er sich wie immer sehr bemühen wird. Ein Spitzenplatz unter den besten Österreichern hingegen, das ist sicher möglich.

Bei dieser Rallye Fünfter zu werden, wäre unter normalen Umständen noch deutlich höher zu bewerten als normalerweise ein Sieg. Auf Hans-Georg Lindner und Franz Blechinger wartet aber noch ein Spezialauftrag: Die Leute zu unterhalten. Ziemlich viel auf einmal, aber sicher zu bewältigen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rally Zelezniki: Bericht AARC

Nervenkrieg noch vor dem Start

Nervenkrieg noch vor dem Start der AARC-Rally Zelezniki bei Thomas Regner und Tibor Érdi!

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.