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Vergiftete Speerspitze

Durch den Startverzicht von Raimund Baumschlager stellt Toto Wolff diesmal die Speerspitze von BRR da, doch der Wiener erlitt eine Fischvergiftung.

Die Ostarrichi-Rallye am Freitag und Samstag im Raum Bad Hall hat für Toto Wolff einen ganz hohen Stellenwert. Denn der 34jährige Wiener will in Oberösterreich dort fortsetzen, wo er vor zwei Wochen bei der Bosch-Rallye aufgehört hat – eine konstante Rallye fahren und dabei wichtige Punkte für die Meisterschaft – wo er derzeit hinter Baumschlager auf Rang zwei liegt - holen.
Wobei es diesmal mehrere Faktoren gibt, die auch eine andere Marschroute zulassen würde. „Die Tatsache, dass diesmal ein Großteil der Sonderprüfungen neu sind, sollte ein kleiner Vorteil für mich sein“, sagt Toto.

Dazu kommt noch, das Wolff nach dem Startverzicht von Raimund Baumschlager nun die Speerspitze von BRR ist. Heißt im Klartext: Man könnte ja auch voll auf den Gesamtsieg fahren. „Spekulationen vor der Veranstaltung bringen nichts. Entscheidend ist immer, wie sich die Rallye entwickelt. Deshalb werde ich ganz sicher nicht von Beginn an voll attackieren“, sagt Wolff, „dazu war der zweite Platz in der Gruppe A zuletzt zu hart erkämpft.“
Vorerst gilt für Toto aber, einmal gesund zu werden. In Monte Carlo, wo er mit seinem Schützling Alexandre Premat im Einsatz war, holte er sich eine Fischvergiftung, musste vorzeitig die Heimreise antreten.

Um optimal in die „Ostarrichi“ zu gehen, ist am Mittwoch noch ein kurzer Test angesetzt, um einige Fahrwerkseinstellungen aus zu probieren. „Das Zusammenspiel zwischen Fahrwerk und Reifen wird gerade bei dieser Rallye sehr wichtig sein“, ist Toto, der wieder auf die Ansage seines Co-Piloten Gerry Pöschl vertraut, überzeugt, „ich hoffe nur, das ich dann wieder fit bin. Denn im Moment könnte ich nicht fahren.“

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