RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Vergiftete Speerspitze

Durch den Startverzicht von Raimund Baumschlager stellt Toto Wolff diesmal die Speerspitze von BRR da, doch der Wiener erlitt eine Fischvergiftung.

Die Ostarrichi-Rallye am Freitag und Samstag im Raum Bad Hall hat für Toto Wolff einen ganz hohen Stellenwert. Denn der 34jährige Wiener will in Oberösterreich dort fortsetzen, wo er vor zwei Wochen bei der Bosch-Rallye aufgehört hat – eine konstante Rallye fahren und dabei wichtige Punkte für die Meisterschaft – wo er derzeit hinter Baumschlager auf Rang zwei liegt - holen.
Wobei es diesmal mehrere Faktoren gibt, die auch eine andere Marschroute zulassen würde. „Die Tatsache, dass diesmal ein Großteil der Sonderprüfungen neu sind, sollte ein kleiner Vorteil für mich sein“, sagt Toto.

Dazu kommt noch, das Wolff nach dem Startverzicht von Raimund Baumschlager nun die Speerspitze von BRR ist. Heißt im Klartext: Man könnte ja auch voll auf den Gesamtsieg fahren. „Spekulationen vor der Veranstaltung bringen nichts. Entscheidend ist immer, wie sich die Rallye entwickelt. Deshalb werde ich ganz sicher nicht von Beginn an voll attackieren“, sagt Wolff, „dazu war der zweite Platz in der Gruppe A zuletzt zu hart erkämpft.“
Vorerst gilt für Toto aber, einmal gesund zu werden. In Monte Carlo, wo er mit seinem Schützling Alexandre Premat im Einsatz war, holte er sich eine Fischvergiftung, musste vorzeitig die Heimreise antreten.

Um optimal in die „Ostarrichi“ zu gehen, ist am Mittwoch noch ein kurzer Test angesetzt, um einige Fahrwerkseinstellungen aus zu probieren. „Das Zusammenspiel zwischen Fahrwerk und Reifen wird gerade bei dieser Rallye sehr wichtig sein“, ist Toto, der wieder auf die Ansage seines Co-Piloten Gerry Pöschl vertraut, überzeugt, „ich hoffe nur, das ich dann wieder fit bin. Denn im Moment könnte ich nicht fahren.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.