RALLYE

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Baumschlager, wer sonst

Zur Halbzeit weiter Baumschlager vor Waldherr, Gaßner und Rosenberger fighten um Platz drei, Böhm Top-Diesel.

Andi Waldherr kündigte im Vorfeld bereits an, dass er von Anfang an attackieren will – und das gelingt ihm perfekt. In Hall büßt er zwar ein paar Sekunden gegenüber die im Vorteil liegenden Allradboliden ein, aber derzeit liegt er souverän auf Platz Zwei.

Da David Doppelreiter in Admont nicht an den Start ging rückt Waldherr seinem Ziel, einem dritten Platz in der Gesamtwertung, ein großes Stück näher.

Ebenso gut schlägt sich Kris Rosenberger, der bis zur SP 6 den dritten Rang verteidigte! In Hall am Rundkurs schob sich aber Hermann Gassner mit seinem Mitsubishi Evo IX auf Schotter vorbei.

Ganz vorne liegt noch immer der „Fast-Staatsmeister 2006“ Raimund Baumschlager. Jetzt kann ihm nur noch ein technischer Defekt oder ein Ausfall einen Strich durch die Rechnung machen.

Eindeutig zurückhaltend präsentiert sich Toto Wolff, der hier in Admont taktisch seinen zweiten Platz in der Staatsmeisterschaft sichern will. Aufpassen muss er nur auf seinen Verfolger Andreas Waldherr.

Aber wenn Wolff nicht durch Sonderprüfungsbestzeiten glänzt, dann wenigstens durch berühmten Besuch: Ex-Miss Austria und Dancing Star Queen und Freundin Patricia Kaiser besucht ihn in Admont und fiebert mit Toto mit!

Als Sechster hält sich Ruben Zeltner mit Co Thomas Zeltner sehr gut. Nach längerer Rallye-Abstinenz haben die beiden sofort wieder in ihren Rhythmus gefunden und bestechen mit einer herausragenden Leistung.

Hart wird der Kampf auch in der Gruppe der seriennahen Fahrzeuge. Nach sieben Sonderprüfungen ist Gerwald Grössing auf Platz Zwei.

Nur vier Sekunden dahinter folgt Achim Mörtl, der zwar mit einem Sieg den Staatsmeistertitel der Gruppe N holen wollte, aber derzeit uneinholbare 45 Sekunden hinter dem Führenden Gassner liegt. Bleibt das Ergebnis so wie es ist, wäre Mörtl trotzdem Meister – es reicht ein Stockerlplatz!

Auf Erfolgskurs ist ebenfalls Walter Kovar mit Beifahrerin Barbara Watzl, die aus Hall kommt und viele Fans hier in Admont hat - Rang Elf! Gleich dahinter lauert Franz Wittmann jun. der aber erhebliche Getriebeprobleme hat. Publikumsliebling Waldemar Benedict liegt derzeit auf Rang Dreizehn, er pilotiert einen Peugeot 206 S1600 Kit Car.

Ing. Michael Böhm hat vorerst seine Pechsträhne mit seinem FIAT Stilo JDT abgelegt und liegt in der Alternativklasse seit Harrachs Differentialschaden klar vorne. Beim gestrigen Showstart zeigte er sich von seiner Pechsträhne noch schwer gezeichnet:

„Wir kämpfen uns von einer Rallye zur nächsten, hier in Admont hoffen wir die Veranstaltung zu beenden, weil wir hier noch nie ausgefallen sind“, aber in Wahrheit fährt Böhm wie beflügelt und wird vielleicht an seinen Vorjahreserfolg anschließen können.

Zweiter Diesel ist Michael Kogler auf einem VW Golf IV TDI Kit Car. Dritter Selbstzünder ist wieder ein Fiat Stilo – Patrick Breiteneder mit Co Andreas Schmidberger. Nach Fischerlehners Ausfall auf SP 1 in Treglwang lässt sich Hannes Danzinger Zeit und taktiert derzeit als vierter Diesel!

Exzellenter Führender der Junioren ist Rene Winter. Der Lokalmatador, der so wie alle Schwierigkeiten in Treglwang hatte, hat jetzt in seinen Rhythmus gefunden und hält den Zweiten Daniel Wollinger konstant auf Abstand. Ein Sieg wäre wichtig für den letzten Lauf im Waldviertel. Von diesem Jungtalent werden wir sicher noch einiges hören!

Nach sieben von vierzehn Sonderprüfungen führt Baumschlager ungefährdet und kann hier wahrscheinlich seinen vierten Staatsmeistertitel in Folge feiern, eine unglaubliche Karriere. Obwohl er jetzt auch Andreas Aigner unter seine Fittiche genommen hat und für 2007 eine ganze WM mit Red Bull geplant ist, denkt er nicht ans Aufhören, nur ein bisschen kürzer wird er treten müssen!

Auch in Hall gab es ein spektakuläres Aus: Franz Hofstätter fliegt mit einem Toyota Corolla Coupe über den Sprung in Hall und bringt nach der Landung seinen Boliden nicht mehr unter Kontrolle – ergo – mehrfacher Überschlag ohne Verletzte.

Bei den Ausfällen gibt es eine kleine Korrektur – nicht Herbert Breiteneder sondern Patrick Breiteneder ist auf SP 2 mit Motorschaden ausgeschieden. Herbert Breiteneder liegt mit seinem Seat Ibiza Cupra nach sieben Sonderprüfungen auf Platz Sieben!

Das Wetter schlägt jetzt um und es sieht so aus als würde doch noch Regen einsetzen,
zumindest im Paltental!

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