RALLYE

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Unversöhnliches Ende

Es soll einfach nicht sein: Beim EM-Lauf in Portoroz fielen Kramer/Rausch nach Führung erneut mit technischem Defekt aus.

Im Vorfeld wurde erneut alles unternommen, um der eher durchwachsenden Saison ein versöhnliches Ende zu geben. Neben dem neuen Getriebe wurden ein neues Sperrdifferenzial und einige Änderungen am Motor verbaut. Nach einem letzten Test in St.Veit vor dem EM-Lauf in Portoroz-Postojna fuhr man guter Dinge nach Slowenien.

Am ersten Tag lief alles perfekt. Nach vorsichtigem Beginn konnten Kramer/Rausch in SP 5 bereits die 5. Gesamtzeit erreichen und unterstrichen dann mit der 2. Gesamtzeit in der sechsten und letzten SP des ersten Tages die ansteigende Form. Man führte in der Gruppe A und Internationalen Klasse; im stark besetzten Teilnehmerfeld (120 Starter) war man mit Gesamtrang 5 und nur 19 Sekunden Rückstand auf Platz 1 sehr gut im Rennen.

Alles lief nach Plan; keine Probleme auf der Etappe in den Parc Ferme – das Team freute sich bereits auf den zweiten Tag, wo wir erstmals als erstes Auto starten durften (als Führende der Gruppe A) und wollten voll angreifen. Doch dann passierte das völlig Unerwartete: Am Morgen klang der Motor ungewöhnlich rau und laut. Bei der Ausfahrt aus dem ersten Service lief der Motor nur mehr auf 3 Zylindern und gab dann noch vor der ersten ZK endgültig den Geist auf - ein Ventil war abgebrochen.

„Es ist nicht zu glauben! Wir haben aus fahrerischer Sicht alles richtig gemacht, und dann so etwas! Das war vorerst sicher unsere letzte Rallye mit diesem Auto“, berichtet das enttäuschte Fahrerteam. Im nächsten Jahr wird man, wenn alles klappt, die beiden ja bei der Heimrallye im Lavanttal in einem Subaru WRC bewundern können: „Vielleicht starten wir im Mitropa-Cup, wir werden sehen. Wir werden im nächsten Jahr wieder versuchen, den Rallyefans spektakuläre Szenen zu zeigen!“

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