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"Wenigstens der Speed hat gepasst"

Pech für Achim Mörtl, zunächst kostete ein ausgehängtes Gasseil wertvolle Zeit, dann bedeutete ein kaputtes Lenkgetriebe das endgültige Aus.

Die Jänner-Rallye im Raum Freistadt, Saisonauftakt zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, sollte für das Subaru Rally Team Austria mit seinem Piloten Achim Mörtl ein guter Start in die Saison 2007 werden.

Leider schlug das Pech schon auf der ersten Sondeprüfung am Donnerstagabend zu: Das Gas-Seil sprang aus der Halterung, minutenlang mußte Mörtl gemeinsam mit Co-Pilot Ralf Edelmann versuchen, den Schaden zu reparieren, was nicht wirklich gelang. Die Folge waren eine zu wenig gefahrene Runde auf dem Rundkurs und ein Zeitrückstand von 3:50 Minuten vor dem Start zur zweiten Etappe am heutigen Freitag.

Achim Mörtl hatte deshalb aber noch nicht aufgegeben: „Morgen greifen wir an“, versprach der Kärntner. Dieses Versprechen setzte er von Beginn an in die Tat um, sein Name war auf den Zeitenlisten der Sonderprüfungen ständig ganz oben zu finden und nach neun Sonderprüfungen hatte ihn seine beeindruckende Aufholjagd vom 104 und letzten Platz bis auf Rang 14 nach vorne gebracht!

„Es lief optimal, wir sind schnell und konzentriert gefahren, haben aber nicht zu viel riskiert, schließlich galt meine oberste Priorität der Eroberung von ÖM-Punkten – immerhin ist dieses Jahr jeder Zähler wichtiger denn je“, erzählte Mörtl. Und diese wären locker drinnen gewesen, warteten doch noch neun Sonderprüfungen auf das Duo Mörtl/Edelmann.

Doch dann kam im vorletzten Service des Tages völlig überraschend das Aus: Das Lenkgetriebe war gebrochen, eine Reparatur konnte in der vorgegebenen Zeit von 20 Minuten vom tschechischen Einsatzteam nicht mehr durchgeführt werden, Achim Mörtl blieb keine andere Wahl als die vorzeitige Aufgabe.

Der Gruppe-N-Staatsmeister war klarerweise enttäuscht, blickte aber bereits wieder nach vorne: „Das ist natürlich ganz und gar nicht der Auftakt, den wir uns erwartet hatten. Aber das ist der Rallyesport, so was passiert einfach immer wieder."

Wenigstens konnten wir anhand unserer Aufholjagd, mit der wir 90 Plätze an nur einem Tag gut machen konnten, beweisen, wie schnell der neue Subaru Impreza WRX STi wirklich ist. Jetzt widmen wir uns eben jetzt schon mit voller Konzentration der Pirelli-Lavanttal-Rallye, die Ende März bei mir in Kärnten stattfindet – dort werde ich mit Vollgas angreifen!“

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