RALLYE

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Schotter und Asphalt

Ein Jahr Rallyepause im Krappfeld war genug: Am 30. Juni gibt es mit der ersten „Althofen-Kärnten Rallye 2007“ das Comeback der Quertreiber.

Verantwortlich dafür ist das Team des Sport- & Eventvereins Althofen mit Alfred Troicher an der Spitze, dem es gelungen ist, auch das Land Kärnten sowie die Anrainer-Gemeinden als Unterstützer zu gewinnen. Rallye-Zentrum und Servicezone sind wie schon vor zwei Jahren, als die Rallye noch zur österreichischen Staatsmeisterschaft zählte, in Althofen zu finden. Am dortigen Hauptplatz wird pünktlich um 09:00 Uhr das erste Fahrzeug über die Rampe rollen, nach rund 100 SP-Kilometern beziehungsweise acht Sondeprüfungen wird das siegreiche Team dann um 18:20 zurück erwartet.

Die Strecken, die Fahrer und Co-Piloten bewältigen müssen, gehören zum Feinsten, was Österreichs Rallyesport zu bieten hat: Es warten Klassiker wie die SP „Gurk-Bergwerksgraben“, „Rastenfeld“ oder der beliebte Rundkurs „Althofen“. Ganz neu ist die „Königs-Sonderprüfung“ der Rallye, die über knapp 15 Kilometer von Waitschach durch den Urtlgraben nach Guttaring führt. Allen gemein ist ein enorm hoher Anspruch an die Piloten, die mit den wechselnden Bedingungen (Schotter und Asphalt!) zu Recht kommen müssen.

Dass die Althofen-Kärnten Rallye mit ihrem kompakten Ablauf und den tollen Sonderprüfungen auch bei den Fahrern auf Anhieb wieder auf große Gegenliebe stößt, beweist ein tolles Starterfeld: 64 Nennungen sind beim Veranstalter eingegangen, 43 Teams davon werden um Punkte für die ARC kämpfen. An bekannten Namen mangelt es nicht: Die österreichischen Top-Teams der ARC wie die Führenden der Wertung Sascha Plöderl/Daniela Bayer (Mitsubishi Evo III), Vorjahres-Champion Wolfgang Schmollngruber (Renault Megane) oder Alexander Tazreiter (Mazda 323 GT-R) sind vollständig vertreten, ebenso wie jede Menge anderer Quertreiber ersten Ranges.

Lokalmatador Alfred Kramer wird ins Steuer eines Renault Clio Maxi KitCars greifen, Dr. Christian Nitsche gilt mit seinem A8-Evo ebenso wie Dr. Heinz Andlinger im Mitsubishi Evo VII als großer Favorit auf den Gesamtsieg. Dagegenhalten wollen zwei Mitstreiter aus Deutschland: Franz Auer jun. vertraut auf einen Gaßner-Evo, Thomas Wallenwein kommt mit seinem neuen Subaru Impreza. Ebenfalls nicht zu unterschätzen, weil jederzeit für Top-Zeiten gut: Wolfgang Franek (Honda Civic Type R), Josef Schrott (Lancia Delta Integrale) Reini Mitterauer (Toyota Celica GT-Four) oder Herwig Hüfinger (Mazda 323 Turbo). Und natürlich sind wieder jede Menge historische Glüher mit von der Partie, alleine das Duell Christoph Weber (Mercedes 190) gegen Ossi Hebenstreit (Ford Escort) verspricht schon ein Highlight der Rallye zu werden...

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