RALLYE

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Sieg für Waldegård

Der Finaltag war für die Österreicher Pointinger/Nölscher der beste: sie werden Gesamt-Achtzehnte und verbessern sich um sechs Plätze!

Die East African Safari Classic Rallye wurde mit dem neunten Tag in Mombasa beendet. Am Schlusstag führte die Strecke von Arusha (Tansania) über 700 Kilometer, mit drei Sonderprüfungen gespickt, wieder nach Kenya und von dort ins Ziel der Rallye nach Mombasa.

Großer Sieger nach 4.700 Gesamtkilometern wurde der Schwede Björn Waldegård auf Ford Escort Mk1. Er bot eine gleichmäßige Leistung, setzte seine große Routine bei dieser schwierigsten Rallye der Welt ein, und gewann verdient vor dem Franzosen Frederic Dor auf Porsche. Am Schlusstag gab es noch eine Veränderung. Am Porsche des an zweiter Stelle liegende Belgier Gerard Marcy riss auf der SP 2 ein Rad ab, er war nach Stunden noch nicht ins Ziel gekommen. Damit rutschte Stig Blomqvist in der Gesamtwertung an die fünfte Stelle nach vor.

Großes Lob gab es auch für die beiden Österreicher Pointinger/ Nölscher mit ihrem durch den Samstag-Unfall doch sehr ramponierten Ford Escort. Sie konnten sich am Schlusstag wieder um sechs Plätze verbessern und landeten so in der Gesamtwertung an 18. Stelle.

Pointinger: Positive Bilanz

Es war der erwartete Kampf um Minuten und Stunden, dementsprechend mit vielen Ups and Downs: Am ersten Tag durch Lichtmaschinenschaden nur 31., dann Verbesserungen auf 24, 20 und 17, dann der Auffahrunfall im Sand mit Platz 33 und wieder eine Steigerung auf 24 und am Schlusstag im Ziel in Mombasa als Achtzehnte.

Josef Pointinger konnte trotzdem eine zufriedene Bilanz ziehen: „ Wir hätten mit dem letzten Tag beginnen sollen, da ist alles super gelaufen. Ohne Unfall wäre ein 10. Platz möglich gewesen. Je länger die Rallye gedauert hat, desto besser ist es auch bei uns gelaufen. Wichtig war es, das Ziel in Mombasa zu erreichen.“

Auch für Co-Pilot Wolfgang Nölscher war die Zielankunft wieder ein tolles Erlebnis: „Es ist einfach eine große Herausforderung, obwohl - so glaube ich - die Strassen gegenüber den Vorjahren etwas besser geworden sind. Die Konkurrenz an der Spitze hat die Autos technisch total aufgerüstet, daher können die Herren auch mit Full Speed und einem perfekten Service unterwegs sein. Umso mehr freut mich der 18. Platz.“

Endstand der East African Safari Classic Rallye:

01 Björn Waldegård / Mathias Waldegård S Ford Escort 15:12:57
02 Frederic Dor/ Didier Breton F Porsche 911 15:42,49
03 Geoff Fielding/ Preston Ayres GB Porsche 911 16:42:16
04 Paul Eric Jarry/ Craig Redelinghuys CZ/ZA Porsche 911 17:06:20
05 Stig Blomqvist/Ana Goni S/YV Ford Escort !7:17:48
...
18. Josef Pointinger/ Wolfgang Nölscher A Ford Escort 21:30:48

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