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Gassner/Thannhäuser sind die Champions

Mit seinem fünften Einzelsieg der Jahres beim sicherte sich Hermann Gassner beim letzten Lauf zum Mitropa-Cup zum zweiten Mal nach 2001 den Titel.

Beim Showdown rund um das niederbayerische Bäderdreieck am letzten, herbstlich-schönen Oktober-Wochenende, reichte dem zweifachen deutschen Rallyemeister mit Beifahrer Siegfried Schrankl auf seinem seriennahen Mitsubishi Lancer EVO VIII ein zweiter Platz im Gesamtklassement, um seinen Markenkollegen und vorjährigen Titelträger in der Fahrerwertung, Jiri Tosovski aus Tschechien, der beim Saisonfinale mit Start und Ziel am berühmt-berüchtigten „Haslinger Hof“ bei Bad Füssing unter den insgesamt 77 Startern lediglich Sechster wurde, endgültig abzulösen.

Karin Thannhäuser erreichte als Copilotin von Hermann Gassner jun. mit Gesamtrang 9 ebenfalls das Rallye-Ziel in Wertung – aber vor allem auch die eigene Vorgabe, Tosovski-Beifahrer Michal Slama ebenfalls als neuen Champion in der eigenen Wertung der Beifahrer abzulösen und sich wie 2001 mit dem Mitropa-Cup-Titel zu krönen.

Eine hervorragende Vorstellung bot – nach langer Pause – auch wieder das österreichisch-deutsche ´Tiefflieger-Duo` Gerwald Grössing und Fred Winklhofer, die während der gesamten Hatz über die fünf jeweils zweimal zu befahrenden Asphalt-Wertungsprüfungen nicht nur immer in direktem Kontakt zur Rallyespitze fuhren, sondern auf den beiden letzten WPs die jeweiligen Bestzeiten setzten und sich damit am Ende sogar den dritten Platz auf dem Siegertreppchen eroberten.

Insgesamt gingen 16 Teilnehmer am Mitropa-Rally-Cup bei der OMV-ADAC-3-Städte-Rallye an den Start, darunter drei Teams mit historischen Fahrzeugen, von denen dann elf ´Moderne` und nur ein einziger ´Historiker´ das Rallye-Ziel in Wertung erreichten. Unter den Ausgefallenen befanden sich die beide italienischen Mixed-Teams Danielle Stekar/Christina Iussa auf Renault Clio Williams und Carlo Fornasiero/Angela Forina auf Fiat Punto S 1600, die Österreicher Peter Schauberger/Christa Saibel auf Suzuki Swift, das österreichisch-deutsche Duo Sepp Gruber/Gerhard Heger auf Ford Escort RS 2000 und die beiden Südbayern Andi Wetzelsperger/Karl Heinz Bauer auf BMW 2002.

In Wertung ins Ziel kamen dagegen (und erhielten dafür noch viele wertvolle Punkte für den Mitropa-Cup): die Slowenen Rok Turk/Enej Loznar Kranjc auf Peugeot 205 RC sowie die drei italienischen Teams Rodolfo Cosimi/Alessio Angeli auf Subaru Impreza, Marco Mazzolini/Fabrizio Larice auf Renault Clio und Norberto Droandi/Mauro Iacolutti auf Peugeot 106 sowie die Österreicher Rudolf Pfeiffer/Christian Benesch auf VW Polo.

Seinen Titel als historischer Mitropa-Cup-Champion verteidigte der Italiener Rino Muradore mit Beifahrer Andrea Trevisani (Ford Escort RS 2000).

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