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Meisterfeier für den Herminator?

Er hat den Titel vor der 3-Städte-Rallye am 26./27. Oktober eigentlich schon in der Tasche - doch das vorzeitige Feiern ist nicht die Sache von Hermann Gassner.

Sowohl der zweifache Deutsche Rallyemeister als auch der derzeitige Titelinhaber Jiri Tosovski aus Tschechien haben bislang je eine Veranstaltung der inoffiziellen Rallye-Europameisterschaft der Amateure und Privatfahrer ausgelassen, aber mit seinen vier Siegen in den letzten vier Läufen hat sich der (in Anlehnung an gleich zwei große Österreicher) respektvoll „Herminator“ titulierte Gassner die allerbesten Voraussetzungen für eine Triumphfahrt beim Saisonabschluss und Höhepunkt geschaffen, der 3-Städte-Rallye rund um den Erlebnispark des Haslinger Hofs in Kirchham/D am 26./27. Oktober. Dazu passt auch, dass sich seine Beifahrerin Karin Thannhäuser in der eigenen Wertung der Copiloten mittlerweile ebenfalls vor Tosovski-Beifahrer Michal Slama an die Spitze des Zwischenklassements gearbeitet hat.

Das süddeutsche Rallyefest wird ja bei einer Veranstaltung gefeiert, die nicht nur über Jahrzehnte mit dem Mitropa-Rally-Cup eng verbunden ist, sondern deren Name schon auf langjährige, internationale Beziehungen hinweist. Schließlich steht die Bezeichnung Drei-Städte-Rallye auch (noch immer) für die in früheren Jahren den Streckenverlauf der Veranstaltung bestimmenden Städte (und damit auch den früheren Untertitel der Rallye): München-Wien-Budapest.

Dass sich dies im Lauf der Zeit und aus den verschiedensten Gründen (Ölkrise, Umweltschutz, Spardiktat, etc.) geändert hat, damit ist die 3-Städte-Rallye nicht allein. Ganz im Gegenteil: Durch gezielte Veränderungen und Anpassungen konnte die Veranstaltung über alle Fährnisse und Unbillen hinweg über die Jahre am Leben erhalten werden – was anderen Rallyes mit ähnlicher Vergangenheit nicht immer beschieden war!

Heute führt die kompakte 3-Städte-Rallye an einem Tag über insgesamt zehn Wertungsprüfungen mit 130 Kilometern Länge, eingebunden in eine Gesamtstreckenlänge von nicht mehr als 284 km. Vom Rallyezentrum am Haslinger Hof führt die Rallyestrecke in den Norden des bayerischen Bäderdreiecks von Bad Birnbach, Bad Füssing und Bad Griesbach (also eigentlich eine „3-Bäder-Rallye“), wo die fünf im Verlauf der Veranstaltung jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen abgesteckt sind.

Unter bis dato eingegangenen Nennungen befinden sich bereits zahlreiche Teilnehmer am Mitropa-Rally-Cup. Angeführt von den amtierenden Champions Jiri Tosovski/Michal Slama und ihren tschechischen Mitsubishi-Markenkollegen Jaroslav Mikulenka/Ivo Valach, und gefolgt von den möglichen neuen Titelträgern Hermann Gassner/Karin Thannhäuser, ebenfalls auf Mitsubishi.

Aus Österreich kommen Peter Schauberger/Christa Saibl auf Suzuki Swift, und die Fraktion der Italiener wird angeführt von Carlo Fornasiero/Angela Forina (Fiat Punto S 1600) und Norberto Droandi/Mauro Iacolutti (Peugeot 106); dazu ein zweites deutsches Team, Thomas Wallenwein/Marcus Poschner auf Subaru Impreza STI.

Mit historischen Fahrzeugen haben bislang die Italiener Sandro Sinuello/Ilario Dominutti (Lancia Fulvia HF) und Sepp Gruber/Gerhard Heger (Österreich/Deutschland) auf Ford Escort RS gemeldet.

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