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Die Intercontinental Rally Challenge: Eine Chance für den Nachwuchs

Die Intercontinental Rally Challenge, kurz IRC, wurde 2006 von der Eventabteilung des Fernsehsenders Eurosport ins Leben gerufen. Bereits 2007 etablierte sich diese Rennserie als zweite Liga nach der Rallye-Weltmeisterschaft und löste damit inoffiziell die Europameisterschaft ab. Der Grundgedanke der IRC Serie ist, dass man dem Rallyenachwuchs die Chance gibt, sich auf hohem Niveau international zu präsentieren.

Die IRC wird von der SRW Ltd (London) organisiert, ist von der FIA autorisiert und wird nach dem technischen und sportlichen Reglement des Internationalen Motorsportverbandes durchgeführt. SRW Events sorgt als Promotor auch für das innovative TV-Konzept, das von Eurosport umgesetzt wird.

In der IRC sind Fahrzeuge der Gruppe N und S2000 startberechtigt. Mit Herstellern wie Abarth (Fiat), Honda, Mitsubishi, Peugeot und Volkswagen waren 2008 fünf Werksteams vertreten. Für kommende Saison planen unter anderem Skoda und Opel den Einstieg. Zusätzlich gibt es auch eine Wertung für zweiradgetriebene Fahrzeuge.

Die Serie beinhaltete in dieser Saison zehn Läufe, wobei sechs auf Asphalt und vier auf Schotter ausgetragen wurden. Der Kalender für 2009 soll noch in diesem Monat bekannt gegeben werden. Fest steht, dass der Auftakt in Monte Carlo (Jänner) und das Finale in Schottland (November) stattfinden wird. Neben zehn Veranstaltungen aus diesem Jahr, stehen weitere acht Bewerber für kommende Saison zur Verfügung.

Die diesjährige IRC Serie wurde von vier Piloten dominiert. Zu Beginn der Saison schien alles für Luca Rosetti (Ita) zu laufen, der die ersten beiden Läufe gewann. Daraufhin setzte sich erstmals Freddy Loix (Bel) in Szene, der Lauf Nummer drei für sich entschied und insgesamt drei Mal in diesem Jahr triumphierte.

Gegen Ende der Saison feierte Giandomenico Basso (Ita) zwei Siege in Folge. Dennoch reichte es für keinen Piloten des Trios zum Titel. Dieser ging nämlich an den Franzosen Nicolas Vouilloz, der zwar nur einen Laufsieg feiern konnte, jedoch mit sechs zweiten Plätzen ein wahrer Meister der Konstanz war.

Insgesamt konnten 32 Piloten in der IRC punkten. Weitere 47 Fahrer holten Punkte in der 2WD-Wertung. Die Punktevergabe funktioniert wie in der Rallye-Weltmeisterschaft (10 für Platz 1, 8 für Platz 2, 6 für Platz 3, …, 1 für Platz 8).

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